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Auswärtsspiel VfB Suhl LOTTO Thüringen vs Ladies in Black Aachen Mittwoch 06.10. | 19:00

Spieltag 8 2018/19 - Wiesbaden

Ergebnis: 3:1 (25:23, 22:25, 25:20, 25:18)

Vorbericht Letztes Spiel 2018: Aachen in Wiesbaden Die Ladies in Black Aachen werden von einem Fanbus nach Hessen begleitet

Die Ladies in Black Aachen werden von einem Fanbus nach Hessen begleitet

Aachen. Wenn am Samstag, 22.12. um 19:00 das letzte Auswärtsspiel des Jahres 2018 für die Ladies in Black Aachen angepfiffen wird, geht eine aufregende Spielzeit mit Höhen und Tiefen für die Aachenerinnen in eine wohlverdiente und nötige, kurze Pause.

Auch wenn das Spiel nur zwei Tage vor Heiligabend stattfindet werden die Ladies in Black keine Geschenke mit an Bord haben, sondern eher darauf aus sein, etwas Zählbares aus der hessischen Landeshauptstadt zu entführen. Damit können die Spielerinnen sich selbst und auch die Fans für die Strapazen der bisherigen Saison belohnen.

Ein Fanbus mit mehr als 60 AachenerInnen wird jedenfalls traditionell in Wiesbaden seinen Teil zur lautstarken Atmosphäre dort beitragen.

Nach einem furiosen Start in die Saison trotz kurzer Vorbereitungszeit aufgrund der Volleyball-Weltmeisterschaft in Japan suchen die Ladies in Black aktuell nach einer konstanten Form. Ansätze des Potenzials der Mannschaft sind immer wieder zu erkennen, nun heißt es, das auch in der Meisterschaft wieder konstant zu Punkten zu machen.

Dem starken 3:0 bei Schwarz-Weiss Erfurt folgte ein ebenso glattes 3:0 beim Zweitligisten DSHS Snowtrex Köln im DVV-Pokal, das 3:1 gegen die Roten Raben Vilsbiburg und ein sehr, sehr starker Auftritt beim Meister in Schwerin, der mit Mühe das Spiel drehte und erst im Tiebreak gewinnen konnte. Auch die beiden Siege im 1/16-Finale des CEV Challenge Cups gegen AVC Famalicão waren wichtige Meilensteine

Das junge Team hat beim Aachener Publikum bereits sehr gute Eindrücke hinterlassen, musste aber zunehmend der hohen Frequenz des Spielplans Tribut zollen. Trotz so mancher Probleme – im Europapokalspiel unter der Woche im slowenischen Kamnik musste Nicole Oude-Luttikhuis erneut Kirsten Knip auf der Libera-Position vertreten – konnte man der Mannschaft bisher zumindest kämpferisch wenig vorwerfen.

Fans, Helfer und Team freuen sich also auf einen tollen Abschluss des Kalenderjahres und werden die Pause – außer Maja Storck, die mit der Schweizer Nationalmannschaft noch ein paar Spiele bestreitet, haben tatsächlich alle Spielerinnen dann drei Wochen lang kein Pflichtspiel mehr zu absolvieren – danach gut zu nutzen wissen, bevor es dann am 12. Januar 2019 in Straubing wieder heißt: Punkten – Basta!

Wer nicht mit nach Wiesbaden fährt, kann natürlich den Sporttotal.TV Stream nutzen oder zumindest am VBL-Ticker die Spielstände verfolgen.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen\\ Andreas Steindl

Nachbericht Aachen gewinnt verdient in Wiesbaden

Vor stimmungsvoller Kulisse schlagen die Ladies in Black den VC Wiesbaden mit 3:1 (25:23, 22:25, 25:20, 25:18)

Aachen/ Wiesbaden. Im letzten Spiel des Jahres 2018 gelingt den Ladies in Black Aachen ein ebenso verdienter wie wichtiger Auswärtssieg beim VC Wiesbaden.
In der gewohnt stimmungsvoll lauten Halle am Platz der Deutschen Einheit, die die Gäste und das Heimteam mit 1.600 Zuschauern empfing, sah es zunächst nach einer klaren Sache für die Hausherrinnen aus, die den Aachenerinnen beim 3:8 der ersten technischen Auszeit schon ein klein wenig enteilt waren.

Einmal mehr bewies die Truppe Moral und kämpfte sich entschlossen näher und näher heran. Mit einem krachenden Block läutete Kapitänin Lisa Gründing mit dem Ausgleich zum 16:16 nach der zweiten technischen Auszeit die Wende im ersten Satz ein und mit 25:23 ging Aachen hier zunächst als Gewinner vom Feld. Der Aachener Block war überhaupt maßgeblich an der zunehmenden Kontrolle über das Spiel beteiligt. Und Maja Storck feuerte beinah aus allen Lagen ein ums andere Mal unwiderstehlich ins Feld der Wiesbadenerinnen.

Satz 2 wogte hin und her. Starke Aachener Aktionen wurden von stärkeren Phasen der Gastgeber wieder egalisiert. Mit einem schönen ersten Tempo führte Aachen noch zur zweiten technischen Auszeit mit 16:15. Dann aber zog der VC Wiesbaden das Spiel an sich, holte sich die Führung, baute sie auf drei Zähler aus und gewann Durchgang zwei. Satzausgleich. Sehr zum Vergnügen der bestens aufgelegten Zuschauer.

Die Ladies in Black zeigten mit Körpersprache, starken Aufschlägen und toller Blockarbeit gleich zu Beginn des dritten Satzes jedoch an, dass sie sich hier belohnen wollen. Und das taten sie dann auch. Eingangs der Crunchtime beim 19:15 applaudierten sie ihrerseits den lautstarken Aachener Fans und feuerten damit auch deren Unterstützung noch einmal an. 25:20 und der erste Punkt war eingefahren.

Damit gab man sich jedoch noch nicht zufrieden. Man legte nach und wie schon zuvor auch, war es eine bärenstarke Maja Storck, die mit ihren Angriffen Ausrufezeichen setzte. Sie wurde auch folgerichtig Aachener MVP dieses großartigen, vorweihnachtlichen Spektakels. Die kurzzeitig beeindruckten Wiesbadener Fans legten in Sachen Stimmung nochmal nach, konnten aber auch damit nichts mehr am Spielausgang ändern.

Die Ladies in Black holten sich über 8:3 und 16:8 zu den technischen Auszeiten noch mehr Selbstvertrauen, gingen mit 19:12 Zählern in die letzte Phase dieses Spiels und gaben diesen Vorsprung auch nicht mehr aus der Hand. 25:18 und 3 Punkte gingen nach Aachen.

MVP der Gastgeberinnen wurde Laura Pihlajamäki.

Die Ladies in Black gehen jetzt in eine kurze Pause, die sie gut nutzen werden, sich von der großen Belastung der zurückliegenden dauerhaften „englischen Wochen“ ein wenig und verdient zu erholen, bevor es am 12. Januar in Straubing wieder losgeht und weitere anstrengende Wochen anstehen.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 VfB Suhl LOTTO Thüringen 0 0
2 VC Wiesbaden 0 0
3 VC Neuwied 77 0 0
4 USC Münster 0 0
5 Schwarz-Weiß Erfurt 0 0
6 SSC Palmberg Schwerin 0 0
7 SC Potsdam 0 0
8 Rote Raben Vilsbiburg 0 0
9 NawaRo Straubing 0 0
10 Ladies in Black Aachen 0 0
11 Dresdner SC 0 0
12 Allianz MTV Stuttgart 0 0