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1:3 Ladies in Black Aachen VS SC Potsdam

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Auswärtsspiel VC Neuwied 77 vs Ladies in Black Aachen Samstag 11.02. | 17:00

Spieltag 6 2022/23 - Erfurt

Ergebnis 3:2 (19:25, 25:22, 25:23, 17:25, 15:11)

Vorbericht Aachen und Erfurt im Fieber Ladies in Black wieder auf dem Weg nach Erfurt. Diesmal geht es um Punke.

Ladies in Black spielen sich warm für den Halbfinalkracher

Aachen. Die Ladies in Black sind nach kurzem Stopp zu Hause wieder auf dem Weg nach Erfurt zum Bundesligahinspiel. Diesmal geht es um Punke, aber auch um die mentale Vorbereitung auf das bevorstehende Highlight in der Arena Kreis Düren.

Während die Aachenerinnen gründlich das Samstagsspiel in Erfurt aufgearbeitet und sich auf die zweite Runde in Thüringen vorbereitet haben, laufen die Planungen für das Halbfinalspiel im DVV-Pokal zu Hause auf Hochtouren.

Auf Grund der Hallensituation, die die Aachenerinnen seit nunmehr 15 Jahren zwingt, unter Ausnahmekonditionen in einer nicht bundesligatauglichen Turnhalle zu spielen, darf das Pokal- Halbfinale nicht in Aachen ausgetragen werden. Die Sonderregelungen der vergangenen zwei Jahre gelten nicht mehr. Und so wird dieser Höhepunkt schon mal nicht in Aachen stattfinden – sondern in der Heimspielstätte der Powervolleys Düren. Es gibt bereits zwei Fanlager, die sich darauf freuen.

Aber wieder zum Sport. Am Mittwoch kommt Aachen in die Erfurter Riethsporthalle zurück, wo man sich erst vier Tage zuvor einen heißen Fight geliefert hat, aus dem Aachen als Sieger mit viel Aufwand, großem Willen und mindestens gleich viel Geduld hervor ging. Auch in der noch jungen Bundesligasaison stehen die Kaiserstädterinnen etwas besser da als die Gastgeberinnen.

Die jedoch haben bereits ihre Fähigkeiten angedeutet und wollen sich für das verlorene erste Duell revanchieren. Es wird also eine zweite Auflage des Krimis vom Samstag geben. So viel ist sicher.

Die Ladies in Black haben unter Beweis gestellt, dass sie auch unter Druck als Team agieren und eine enge Situation mit Ruhe und Konsequenz meistern können, und genau daran wollen sie in Thüringen anschließen. „Wir spüren vor allem Rückenwind durch das Zurückkommen nach dem Rückstand und den Gewinn des Spiels am Samstag für die kommenden Partien…. Das Team ist jedenfalls extrem fokussiert und motiviert bis in die Haarspitzen“, schätzt Mareike Hindriksen die Stimmung bei den Aachenerinnen ein.

Mit dem Drive aus diesem Mittwochspiel geht es direkt weiter nach Dresden, wo schon am kommenden Samstag das nächste große Duell mit dem Dresdner SC ansteht. Beide Partien können live am Stream auf Sport1extra verfolgt werden.

Für das darauffolgende Heimspiel am 17. Dezember in Aachen gegen die Roten Raben Vilsbiburg sind die Tickets in den Vorverkaufsstellen und online bereits verfügbar.

Kurzfristig werden die Details für den Ticketvorverkauf zum Pokal- Halbfinale bekanntgegeben.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Nachbericht Aachen und Erfurt mit Tiebreak II Auch die zweite Partie auf Augenhöhe gewinnen die Ladies in Black mit 3:2

Beide Teams auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für die Ladies in Black

Erfurt. Auch die zweite Partie auf Augenhöhe gewinnen die Ladies in Black mit 3:2 (19:25, 25:22, 25:23, 17:25, 15:11) nach Höhen und Tiefen und einem kleinen Unterschied im Tiebreak.

Emotional war das Spiel für Zuschauer und Aktive allemal. Die gelb-rote Karte am Ende des Spiels für Konstantin Bitter war eine sicher so nicht gewollte Konsequenz, zeigt aber, wie sehr solche Spiele an die Substanz gehen.

Mareike Hindriksen stellte unmittelbar nach dem Abpfiff im Interview klar, dass „es das erwartet schwere Spiel war“. Sie zollte beiden Teams großen Respekt für die kämpferische Leistung. „Am Ende gelang es uns im Tiebreak mit Aufschlagdruck und einem Minimum an Unterschied, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden“, fasste sie das Spielergebnis zusammen.

Die Spielstände in den einzelnen Sätzen spiegeln den Verlauf recht gut wider. Fast ständig waren Erfurt und Aachen am Satzbeginn gleichauf und auch auf Augenhöhe unterwegs. Lange Spielzüge und konsequente Angriffe wechselten sich immer wieder mit einfachen Fehlern ab.

Die Gastgeberinnen glichen Schwächen in der Annahme zeitweise durch erfolgreichere Angriffe aus. Umgekehrt konnten die Gäste aus Aachen ihre Vorteile in Annahme und Blockarbeit nicht immer in Zählbares ummünzen.

Jana Franziska Poll ging oft mit gutem Beispiel voran und übernahm an entscheidenden Stellen die Verantwortung. Dafür wurde sie am Ende auch zur wertvollsten Spielerin der Ladies in Black gewählt. Nicht unerwähnt sollte auch Lara Davidovic bleiben, die neben vielen erzielten Punkten auch sichtlich sehr viel Energie in die Partie investierte.

Seitens der Erfurterinnen erhielt Corinna Glaab, die gekonnt für ihr Team Regie führte, die MVP-Medaille.

Die Ladies in Black starten nach einer weiteren Übernachtung ihre Weiterreise nach Grimma, wo sie Gelegenheit zu einem Vorbereitungstraining haben. Sie stellen sich so auf das bevorstehende Aufeinandertreffen mit dem Dresdner SC ein, das schon am kommenden Samstag, 03.12. ab 18:00 Uhr auf dem Spielplan steht.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner

Bildergalerie

Auch im Spiel um Punkte will Aachen in Erfurt Zählbares und den Flow mitnehmen

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 SC Potsdam 14 38
2 Allianz MTV Stuttgart 13 35
3 SSC Palmberg Schwerin 14 34
4 Dresdner SC 14 24
5 USC Münster 14 20
6 VC Wiesbaden 14 20
7 Ladies in Black Aachen 13 19
8 Rote Raben Vilsbiburg 13 13
9 Schwarz-Weiß Erfurt 14 11
10 VfB Suhl LOTTO Thüringen 13 8
11 VC Neuwied 77 14 3