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Heimspiel Ladies in Black Aachen vs VfB Suhl LOTTO Thüringen Mittwoch 06.10. | 19:30

Spieltag 3 2018/19 -Heimspiel

Vorbericht Aachen erwartet gespannt den Dresdner SC Ladies in Black heizen den Hexenkessel vor

Aachen: Im Aachener Hexenkessel freut man sich auf ein weiteres Highlight der noch jungen Saison, wenn am Samstag, 17.11. um 18:00 Uhr die Partie gegen die Damen des Dresdner SC angepfiffen wird.

Die Duelle der beiden Clubs vom jeweils anderen geografischen Ende der Deutschen Volleyballlandkarte sind nun schon traditionelle Höhepunkte. Dabei hat sich gerade in den letzten Spielzeiten jedoch der Focus verschoben.

Waren anfangs die Dresdnerinnen schon auf Grund der historischen Erfolge die Favoritinnen, erarbeitete man sich in Aachen Schritt für Schritt den Ruf, auch einen solchen Club ärgern zu können. Selbstbewusst bezeichnete man die letzte Begegnung mit den Dresdnerinnen als eine der verbleibenden Gelegenheiten der vergangenen Saison, einen der drei großen zu ärgern. Was aber leider nicht gelungen war.

Insgesamt spricht die Statistik bisher auch klar für den Favoriten aus Sachsen mit aller Erfahrung, Professionalität und auch eigenen Ansprüchen. Der Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt ein indessen neues Bild!

Der Beginn der Partie am zurückliegenden Mittwoch in Schwerin unterstützt diesen Eindruck. Obwohl die Saison noch ganz am Anfang steht, ist die Erwartung, zu Hause auch gegen einen Gast wie den DSC etwas holen zu können, sicher nicht übertrieben. Und nach dem furiosen Auftakt bisher und dem beim Deutschen Meister Schwerin entführten Punkt haben Spielerinnen und Fans zu Hause Lust auf mehr.

Wer also noch keine Tickets hat, sollte sich diese möglichst im Vorverkauf sichern. Der Ticketshop bietet noch Stehplatzkarten an.

Übrigens hat sich der Geschäftsführer der LiB, Dieter Ostlender dafür eingesetzt, die MVP Ehrung nach dem Spiel wieder so vornehmen zu können, dass man auch von der Haupttribüne aus das Geschehen mitverfolgen kann und ist damit bei der Volleyball- Bundesliga auf offene Ohren gestoßen. Das wird also im Sinne der Fans wieder geändert.

Ein weiterer Höhepunkt wirft ebenfalls seine Schatten voraus. Das Hinspiel der Ladies in Black im CEV Challenge Cup wird am 28. oder 29. November gegen AVC Famalicao in Portugal stattfinden. Auch hier laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und es gibt ein spezielles Reiseangebot mit Erlebniswert von ASEAG Reisen.

Für alle, die nicht selbst im Hexenkessel sein können, gibt es die Möglichkeit auf Sporttotal.tv live dabei zu sein oder den VBL-Online-Ticker im Auge zu behalten!

Die Halle öffnet wie gewohnt 90 Minuten vor dem Anpfiff ihre Pforten, also um 16:30 Uhr!

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen\\ Luz Müller

Nachbericht Ladies in Black erwischen gegen Dresden einen gebrauchten Tag und verlieren 0:3 Aachens Mannschaft über drei Sätze hinweg mit nur wenigen Chancen

Aachen – Nimmt man die reine Spielzeit, so kamen für die 1251 Zuschauer gerade mal 69 Minuten zusammen – dabei verlor das Aachener Team der Ladies in Black glatt mit 0:3 (18, 17, 18) gegen starke und perfekt eingestellte Dresdnerinnen.

Es gibt solche Spiele: da gelingt der einen Mannschaft kaum der Zugriff auf das Match, man kann nur reagieren und eben nicht so richtig agieren und oft gelingt dann dem Gegner in allen Elementen umso mehr. Solch ein Spiel war das am Samstag in der Neuköllner Straße.

Der Dresdner SC überzeugte in allen Mannschaftsteilen, so dass man am Ende tatsächlich gespannt war, wen sich Saskia van Hintum als beste Gäste-Spielerin für die goldene MvP-Medaille ausgucken würde. Mit der Zuspielerin Mareen von Römer (früher Apitz) wurde es auch noch jene Akteurin, die an diesem Abend das 400. Pflichtspiel (!) für den DSC spielte.

Dagegen war es für Gäste-Trainer Alex Waibl nach der Partie wahrscheinlich umso schwieriger, eine Spielerin auf Aachener Seite zu finden, welche denn herausragte. Die meisten Punkte (deren zehn) machte zum Beispiel bei den Aachenerinnen die US-Mittelblockerin Krista deGeest, und diese Ranking-Führung ist für Blockspezialistinnen eher selten zu finden. Zum Vergleich: die beiden Außenangreiferinnen Dresdens Katharina Schwabe (11) und Nikola Radosova (10) und die Diagonalspielerin Lena Stigrot (15) agierten da im deutlich normaleren Modus. Die Aachener Angriffe über beiden Außen landeten ungewöhnlich oft im starken Block der Gäste. Und auch die Elemente Annahme und Aufschlag wurden effektiver und druckvoller von den DSC-Akteurinnen bestimmt.

Waibl entschied sich bei der „most valuable player-Wahl“ für die in der letzten Saison noch für Dresden auflaufende Marrit Jasper, die mit 7 Punkten zweitbeste Punktesammlerin war. Die „Spielerin der Herzen“, so bestimmte es die kleine Zuschauer-Jury, wurde dagegen Jodie Guilliams.

Man kann ohne Übertreibung sagen, dass es nicht gelang, überhaupt mit den Dresdnerinnen in einen Wettkampf zu kommen. Bis auf eine kleine Führung im dritten Satz (11:7) war ansonsten immer das Team um die auffallend starke amerikanische Libera Dresdens, Amanda Benson, in Front – Aachen lief quasi ständig hinterher. Alexander Waibl betonte allerdings nach der Partie im Gespräch, dass bitte niemand die Leistungsstärke dieser Aachener Mannschaft am Ergebnis ablesen solle: „Aachen ist deutlich stärker einzuschätzen als dieses reine 0:3 gegen meine Mannschaft.“ Man brauche sich nur das Ergebnis und das Spiel vergangenen Mittwoch in Schwerin anschauen (2:3 beim deutschen Meister nach 2:0-Führung).

Und Saskia van Hintum hakte die Partie („ein solches Spiel kann immer mal passieren“) schnell ab und konzentrierte sich und das Team schon wieder auf das nun folgende DVV-Pokalviertelfinale (nächsten Samstag um 18.00 Uhr gegen VfB Suhl Lotto Thüringen), in dem man noch einmal unbedingt das Halbfinale des deutschen Pokals erreichen möchte.

Text: PTSV / Ladies in Black Aachen // André Schnitker
Fotos: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

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Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 VfB Suhl LOTTO Thüringen 0 0
2 VC Wiesbaden 0 0
3 VC Neuwied 77 0 0
4 USC Münster 0 0
5 Schwarz-Weiß Erfurt 0 0
6 SSC Palmberg Schwerin 0 0
7 SC Potsdam 0 0
8 Rote Raben Vilsbiburg 0 0
9 NawaRo Straubing 0 0
10 Ladies in Black Aachen 0 0
11 Dresdner SC 0 0
12 Allianz MTV Stuttgart 0 0