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Heimspiel Ladies in Black Aachen vs VfB Suhl LOTTO Thüringen Mittwoch 06.10. | 19:30

Spieltag 21 2019/20 - Heimspiel

Vorbericht Schwarzer Samstag in Aachen Ladies in Black empfangen Schwarz-Weiss Erfurt zum letzten Hauptrundenheimspiel

Aachen. Morgen, am Samstag, 7. März um 18:00 Uhr heißt es Aufschlag zum letzten Heimspiel der Hauptrunde in der Saison 2019/2020 und zu Gast sind die Thüringerinnen – diesmal aus Erfurt.

Die Ladies in Black haben das Viertelfinale des CEV Challenge CUP 2020 hinter sich. Selbstverständlich wären alle gern noch weitergekommen. Dennoch handelt es sich damit um den größten bisherigen Erfolg auf europäischer Bühne.

Und nun haben sich die Aachenerinnen natürlich vorgenommen, zum Abschluss der Hauptrunde noch einmal ein packendes und siegreiches Heimspiel im Hexenkessel an der Neuköllner Straße zu zelebrieren. Nach dem bisherigen Verlauf der Rückrunde ist das Vorhaben ehrgeizig und beweist die mentale Stärke des Kaders.

Hilfreich ist dabei natürlich die taufrische Information, dass nun doch eine Möglichkeit gefunden wurde, die Neuköllner Straße auch in der kommenden Saison für den Erstliga Volleyball made in Aachen nutzen zu können.

Die Gäste aus Erfurt haben in der bisherigen Saison für einige Aufmerksamkeit gesorgt und können durchaus eine positive Entwicklung vorzeigen. Mit 10 Punkten und drei Siegen belegt man Platz 10 in der aktuellen Tabelle und hat damit den sportlichen Klassenerhalt vorerst sicher. Das entscheidende Spiel wird das Derby am 14. März gegen den VfB Suhl sein, wenn man nicht in Aachen punktet.

Damit dürfte klar sein, dass beide Teams mit großen Plänen im Hexenkessel auflaufen werden und die hoffentlich trotz der äußeren Umstände zahlreichen Zuschauer ein hochklassiges Erstligaspiel genießen können.

Die Halle samt Abendkasse öffnet wie immer um 16:30 Uhr ihre Pforten. Auch im Vorverkauf können Tickets noch online und bei den Vorverkaufsstellen des Medienhauses Aachen.

Das Spiel wird selbstverständlich wieder im Livestream auf Sporttotal.tv zu sehen sein und auch im Ticker der VBL kann man den Spielverlauf mitverfolgen.

Nachbericht Verdienter Sieg im Schlussspurt zu Hause Ladies in Black Aachen gewinnen gegen Erfurt 3:1 (25:20, 23:25, 25:19, 25:16) vor vollem Haus

Aachen. Mit einem 3:1 Sieg belohnten sich die Ladies in Black selbst und bedankten sich bei ihren Fans für die treue Unterstützung. 1.241 Zuschauer waren trotz der widrigen Umstände in den Hexenkessel an der Neuköllner Straße zum Heimspielabschied aus der Hauptrunde gekommen.

Als Veranstalter waren der PTSV bzw. die Ladies in Black Spielbetriebs GmbH darauf vorbereitet, dass eine große Zahl der Zuschauer sich womöglich aus Sicherheitsgründen für den heimischen Online Stream bei Sporttotal.TV entscheidet. Immer neue Meldungen zu den Corona- Erkrankungen in der Region kann man nicht ignorieren.

Dass die Halle inklusive Kapazitätserweiterung fast ausverkauft war, ist ein weiteres, positives Zeichen der Aachener pro Bundesligavolleyball an die eigenen Politiker und die Volleyballlandschaft Deutschlands. Dennoch hatte man sich zu Vorsichtsmaßnahmen entschieden und auf die geplante Autogrammstunde sowie das traditionelle Abklatschen nach dem Spiel verzichtet. Auch Tages- und Hauptsponsor STAWAG Aachen hat das natürlich mitgetragen.

Außerdem konnte man überall Erleichterung darüber spüren und erfahren, dass es nun doch auch in der kommenden Saison Erstligavolleyball in Aachen geben kann. Die geplante Hallensanierung wird in Teilabschnitten ausgeführt und die Halle wird auch in der kommenden Spielzeit zur Verfügung stehen. Die Veröffentlichungen der Stadt Aachen und in der Presse fanden eine sehr positive Resonanz und das war natürlich eines der wichtigsten Gesprächsthemen des Tages.

Die Ladies in Black hatten sich zudem viel vorgenommen und wollten in den Endspielen vor den Playoffs nicht zuletzt ihrem Publikum noch einmal zeigen, was dieses Team leisten kann.

Auch die Gäste aus Thüringen hatten nicht vor, Geschenke zu verteilen. Die Partie war deshalb sehr sehenswert und spannend und über weite Strecken auch offen. Erfurt hat sich positiv präsentiert und das Aachener Publikum honorierte dies ein ums andere Mal mit Szenenapplaus. Der verdiente Satzgewinn der Gäste aus Thüringen in Durchgang Nummer zwei trübte die Stimmung keineswegs.

Zum Abschluss des Spieles wurde die Humba für den Heimsieg stimmungsvoll zelebriert. Wie immer an den letzten Heimspieltagen wurde auch Zeit gefunden, vielen Unterstützern und Verantwortlichen Dank zu sagen. Dem ausgeschiedenen Geschäftsführer Dieter Ostlender und dem langjährigen Weggefährten und Teammanager Dirk Heinhuis dankte PTSV Vorstand Dr. Frank Schidlowski ausdrücklich für Ihren Einsatz über das berufliche Maß hinaus.

Aber auch die Mannschaft versäumte es nicht, dem fantastischen Aachener Publikum und natürlich speziell den ehrenamtlichen Helfern des Team Volley für den unermüdlichen Einsatz zu danken. Kapitänin Mareike Hindriksen tat dies stellvertretend für ihr Team unter großem Beifall des wie immer noch lange nach Spielende versammelten Publikums.

Saskia van Hintum, natürlich zufrieden mit dem Spielergebnis, versäumte nicht, speziell die Partner und Sponsoren der Ladies in Black zu den Playoffspielen ins nahegelegene belgische Maaseik einzuladen und sie stellte der Haupttribüne zugewandt unter großem Beifall augenzwinkernd fest: ‚Bei Euch bin ich mir ja sicher, Euch dort wiederzusehen.!

Das war ein Ende der Heimsaison ganz nach dem Geschmack des Publikums und man freut sich nun auf die Begegnungen in den Playoffs, die am 21. März für die Ladies in Black mit einem Auswärtsspiel beginnen werden.

MVP dieses wichtigen Spieltages wurden die Diagonalangreiferinnen Maja Storck für Aachen sowie Erfurts Barbara Dapic.

Für die Ladies in Black gilt es am kommenden Samstag, 14.03. noch ein Hauptrundenspiel auswärts zu bestreiten. Letzter Gegner werden die Roten Raben Vilsbiburg am kommenden Samstag ab 19:00 Uhr sein.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen\\ Andreas Steindl

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 VfB Suhl LOTTO Thüringen 0 0
2 VC Wiesbaden 0 0
3 VC Neuwied 77 0 0
4 USC Münster 0 0
5 Schwarz-Weiß Erfurt 0 0
6 SSC Palmberg Schwerin 0 0
7 SC Potsdam 0 0
8 Rote Raben Vilsbiburg 0 0
9 NawaRo Straubing 0 0
10 Ladies in Black Aachen 0 0
11 Dresdner SC 0 0
12 Allianz MTV Stuttgart 0 0