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Ladies in Black Aachen VS VC Wiesbaden

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Heimspiel Ladies in Black Aachen vs Gast Di 17.09. | 17:00

Spieltag 18 23/24 - Heimspiel

Ergebnis 3:2 (26:24, 13:25, 24:26, 25:18, 15:10)

Vorbericht Dresdner SC zum Schluss im Hexenkessel Der Gast am Samstag ist ein echter Hochkaräter

Aachen muss zum Ende der Hauptrunde ein dickes Brett bohren

Aachen. Ab 18:00 Uhr fliegen am Samstag im Hexenkessel zum letzten Mal in der Hauptrunde die Bälle und der Gast ist ein echter Hochkaräter.

Im letzten Spiel der Hauptrunde bekommt es das junge Aachener Team mit dem Dresdner SC und Trainerfuchs Alexander Waibl zu tun. Der posaunte unmittelbar vor der Saison heraus „Wir wollen Deutscher Meister werden!“

Nun ist man den Anspruch auf Titel in Dresden gewohnt, die letzte Meisterschaft stammt aus der Saison 2020/21 und daran will das Team aus Sachsen wieder anknüpfen. Im Fokus steht dabei unter anderem Kapitänin Jennifer Janiska, die auch in dieser Saison wieder eine wertvolle Konstante im Team ist.

„Sie ist eine der besten defensiven Außen weltweit und spielt bei uns ihre 4. Saison“, berichtet Waibl. Prominente Verstärkung kam vom SC Potsdam. Die serbische Libera Aleksandra Jegdic, amtierende Weltmeisterin und Europameisterschafts-Zweite, übernahm die Verantwortung in der Abwehr. Ebenfalls aus Potsdam kam die Niederländerin Hester Jasper, Schwester der in Aachen bekannten Marrit Jasper. Die Ambitionen wurden also mit dem Transfer echter Typen unterstrichen.

 Und diese „Typen“ fahren seitdem auch durchwegs gute Ergebnisse ein. Misslang der Saisonstart noch mit einem glatten 0:3 vor heimischer Kulisse gegen den SC Potsdam, nahm das Team in der Folge vor allem – auch spielplanbedingt – auswärts richtig Fahrt auf: fünf Auswärtssiege sowie ein 3:2 im Heimspiel gegen Suhl sowie ein 3:1 gegen die Ladies in Black sind die überzeugende Bilanz der ersten acht Spiele. Einen Dämpfer musste der DSC – übrigens ähnlich wie Suhl – lediglich gegen den Schweriner SC einstecken. Das 0:3 bei lediglich 44 eigenen Punkten ausgerechnet gegen den Erzrivalen Anfang Dezember war wohl ein richtig gebrauchter Tag.

Im Moment wird der Gast aus Sachsen vom Verletzungspech verfolgt. Die Diagonalangreiferin Grace Frohling und Zuspielerin Sarah Straube sind verletzt. Jennifer Janiska und Aleksandra Jegdic sind gerade erst in den Spielbetrieb zurückgekehrt.  

Die Ladies in Black können mit dem Bewusstsein ins Spiel gehen, dass sie gegen einen Meisterschaftskandidaten nichts zu verlieren haben und das Hinspiel Anfang Dezember lange Zeit offen gestalten konnten. Bei der 1:3 Niederlage gelang zum einen ein Satzgewinn und zum anderen insgesamt respektable 81 Punkte.

Das 0:3 beim Topfavoriten Stuttgart vom vergangenen Mittwoch überschattet nicht die vier Siege aus den fünf vorangegangenen Spielen. Den Trend können die Ladies in Black in der bevorstehenden Zwischenrunde fortsetzen. Im letzten Vergleich der Hauptrunde ist der Weg das Ziel und die Teamleistung wichtiger als das Ergebnis.

Die Halle wird pickepacke voll sein und an der Abendkasse, die mit der Halle um 16:30 Uhr öffnet, sind noch Restkarten verfügbar.

Text und Foto: Ladies in Black Aachen\\ Andreas Steindl

Nachbericht Kleines Volleyballwunder in Aachen In einem packenden Match auf Augenhöhe gelang den Ladies in Black ein 3:2 Sieg

Die Ladies in Black konnten den Tiebreak für sich entscheiden

Aachen. In einem packenden Match auf Augenhöhe gelang den Ladies in Black ein 3:2 Sieg (26:24, 13:25, 24:26, 25:18, 15:10) gegen den noch geschwächten, aber trotzdem hoch favorisierten Dresdner SC. Die knapp 1.200 Zuschauer erlebten einen kurzweiligen und zugleich aufregenden Volleyballabend im Aachener Hexenkessel.

Der erste Satz begann zu weiten Teilen ausgeglichen. Mal hatten die Gäste leicht die Nase vorn, dann wieder Aachen. Bis in die Crunchtime blieben beide Teams auf Augenhöhe, Aachen schlug stark auf und war auch im Angriff mutig. Dresden konnte sein Potenzial nicht so ganz zur Geltung bringen und Aachen nutzte die Gelegenheiten diesmal auch aus. Luisa Keller war es, die mit Auge und feinem Händchen das 26:24 genau an der Seitenlinie platzierte und Aachen den ersten Satzgewinn beschwerte.

Den zweiten Durchgang konnte Annie Cesar im Interview nach dem Spiel auch nicht so recht erklären. Aachen hatte das Momentum auf seiner Seite, machte aber zu viele Eigenfehler. Die Dresdnerinnen schlugen gut auf, griffen konsequent an und hatten diesen Satz deutlich im Griff. Aachen musste das 13:25 akzeptieren und mit 1:1 nach Sätzen gingen die Teams in die Zehn-Minuten-Pause.

Auch den dritten Satz begann Dresden druckvoll. Mareike Hindriksen hatte ihr Team bereits bei 3:7 an die Seitenlinie gerufen. Dann fing sich Aachen und Nicole Van de Vosse und Luisa Keller boten ein ums andere Mal sehenswerte und auch erfolgreiche Angriffe. Zur Schlussphase des Satzes lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Ein beeindruckender Hinterfeldangriff von Lara Berger und der darauffolgende kluge Angriff von Jennifer Janiska sicherten den zweiten Satzgewinn Dresdens. Aachen musste diesmal das 24:26 hinnehmen.

Dann kam der Satz der Ladies in Black. Es gelang praktisch alles. Aachens Aufschläge saßen wie Maßanzüge und über weite Strecken gingen die Ladies in Black selbstbewusst in allen Elementen zu Berge. Das führte zu mehr Eigenfehlern der Gäste und es hieß am Satzende zu Recht 25:18. Damit war der Tiebreak gesetzt.

Und diesen Tiebreak beendeten die Gastgeberinnen stark. Ein Aufschlagfehler Aachens verhalf Dresden zur Führung beim Seitenwechsel. Die Ladies in Black spielten die zweite Hälfte des Tiebreaks konzentriert herunter und gewannen schließlich 15:10 diesen letzten Satz.

Als beste Spielerinnen des spannenden Duells wurden Aachens Diagonalangreiferin Nicole Van de Vosse und Dresdens Mittelblockerin Tia Naomi Jimerson geehrt.

Die zwei gewonnenen Punkte sorgten dafür, dass Aachen punktgleich mit Münster, aber mit einem Sieg mehr die Hauptrunde beendete.

Für die Ladies in Black ist die Hauptrunde damit beendet. Über die Spielpaarungen und Ansetzungen entscheidet nun die letzte Partie, die Tabellennachbar USC Münster noch bei den Roten Raben in Vilsbiburg spielen muss.

Das erste Zwischenrundenspiel wird auf jeden Fall ein Derby mit dem USC Münster werden und am zweiten Februarwochenende stattfinden. Am Samstag oder Sonntag und ob in Münster oder Aachen, wird am 3. Februar in der Vilsbiburger Ballsporthalle entschieden.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Fotos: Ladies in Black Aachen\\ Ulli Mühlhoff

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 18 45
2 Allianz MTV Stuttgart 18 43
3 Dresdner SC 18 36
4 SC Potsdam 18 29
5 VfB Suhl LOTTO Thüringen 18 27
6 VC Wiesbaden 18 23
7 USC Münster 18 19
8 Rote Raben Vilsbiburg 18 17
9 Ladies in Black Aachen 18 16
10 VC Neuwied 77 18 0