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VC Wiesbaden VS Ladies in Black Aachen

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Auswärtsspiel SSC Palmberg Schwerin vs Ladies in Black Aachen Sa 04.01. | 18:00

Spieltag 17 23/24 - Stuttgart

Ergebnis 0:3 (12:25, 19:25, 20:25)

Vorbericht Nächste Station Allianz MTV Stuttgart Schon am Mittwoch geht die wilde Fahrt für die Ladies in Black zum Endspurt der Hinrunde ins Schwabenländle

Ladies in Black haben in der SCHARRena freie Bahn

Aachen. Schon am Mittwoch geht die wilde Fahrt für die Ladies in Black zum Endspurt in der Hinrunde ins Schwabenländle, wo in der SCHARRena ab 19:00 Uhr das Rückspiel mit dem Allianz MTV Stuttgart auf dem Programmzettel steht.

Zweifellos haben die Gastgeberinnen eindeutig die Favoritenrolle in diesem Wettstreit. Immerhin sind sie seit neun Spielen ungeschlagen und führen seit sechs Spieltagen die Tabelle an. Da ist einerseits klar, dass es sich um einen schweren Brocken handelt, der auf die Aachenerinnen wartet.

Andererseits haben die Ladies in Black Stuttgart bereits zweimal in dieser Saison je einen Satz abgenommen. Man weiß also im Team um Kapitänin Annie Cesar, wie es sich anfühlt, wenn man gegen Stuttgart etwas holen kann.

Die Tendenz der letzten Wochen ist aufsteigend. Man hat das Derby gegen Münster mit einem Dreier für sich entschieden und auch dem VfB Suhl Lotto Thüringen das Leben schwer gemacht und einen Punkt abgenommen. Warum also sollte man nicht auch in Stuttgart die Sache optimistisch angehen?

Die Ladies in Black können deshalb locker aufspielen und dann sehen, wie es läuft. So jedenfalls geht man ohne großen Druck in die Partie. Vielleicht verstärkt die Möglichkeit, die eigene Ausgangsposition noch ein wenig verbessern zu können, bevor man in die Zwischenrunde zieht, die Spiellaune sogar ein wenig.

Gleich mehrere Aachenerinnen kehren am Mittwoch an eine ihrer Wirkungsstätten zurück. Sowohl Cheftrainerin Mareike Hindriksen und Celine van Gestel sind den Stuttgartern in bester Erinnerung. Auch Helena Dornheim und Annie Cesar sind bei den Fans und Aktiven des Allianz MTV sehr gut im Gedächtnis geblieben und auch Luisa Keller, die noch in der Vorsaison in Stuttgart auf der Spielerinnenliste stand, hat im Ländle ihre Spuren hinterlassen.

Wer also das spannende Spektakel live miterleben will, kann die unentwegten Fans der Ladies in Black bei ihrem Besuch bei den befreundeten Stuttgartern begleiten oder auf das Streamingangebot von Dyn oder Sport1extra zurückgreifen.

In der Zwischenzeit ist es durchaus eine Überlegung wert, sich die letzten Tickets für den kommenden Samstag zu sichern, denn auch die Vergleiche mit dem Dresdner SC haben immer einen hohen sportlichen Unterhaltungswert im heißen Aachener Hexenkessel. Die Möglichkeit dazu besteht im Online-Ticketshop und den bekannten Vorverkaufsstellen.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen\\ Andreas Steindl

Nachbericht Stuttgart wird der Favoritenrolle gerecht Die Ladies in Black unterliegen 0:3 beim Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart.

Aachen im dritten Satz stark aber ohne zählbaren Erfolg

Stuttgart. Die Ladies in Black unterliegen 0:3 (12:25, 19:25, 20:25) beim Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart. In der SCHARRena sind die Rollen klar verteilt.

Die Gastgeberinnen hatten im ersten Satz mit großem Aufschlagdruck und variablen, starken Angriffen schnell für klare Verhältnisse gesorgt und ließen die Aachenerinnen gar nicht recht ins Spiel kommen. Selten gelang es, Angriffsdruck aufzubauen. Schon beim Stand von 12:25 war der Satz verloren und man konnte Stuttgart nicht allzu viel abverlangen.

Im zweiten Durchgang rückten Nicole Van de Vosse und Jolijn De Haan in die Startaufstellung und der Angriffsdruck Aachens erhöhte sich, so dass man erstmals beim Stand von 4:4 auf Augenhöhe war. Stuttgart zeigte sich allerdings in der Abwehr stabil und hielt den Aufschlagdruck weiter sehr hoch. Man zog weniger schnell, aber beharrlich davon und am Ende mussten die Aachenerinnen beim 19:25 und mit einem 0:2 Satzrückstand erneut die Seiten wechseln.

Mit Kveta Grabovska im Zuspiel startete Aachen dann im dritten Satz den Turbo und führte schnell 4:1. Ein sehenswerter, langer Ballwechsel zum 7:3 gab noch einmal Auftrieb und die Ladies in Black konnten zeigen, was in ihnen steckt.

Auch zur ersten technischen Auszeit führte man noch 8:6, was die mitgereisten Aachener Fans unter dem Beifall des Stuttgarter Publikums auch lautstark feierten. Dann aber gewannen die hoch favorisierten Gastgeberinnen zusehends wieder die Oberhand und spielten die Erfahrung und Sicherheit aus, die den Tabellenführer und Titelaspiranten auszeichnet. Aachen musste mit 20:25 auch den dritten Satz abgeben.

Annie Cesar stellte an ihrer alten Wirkungsstätte in Stuttgart wieder einmal eine starke Leistung in den Dienst ihres Teams. Sie wurde dafür als wertvollste Spielerin der Ladies in Black von Konstantin Bitter ausgezeichnet.

Die Wahl der ehemaligen Zuspielerin Mareike Hindriksen fiel auf Britt Bongaerts. Sie hatte mit ihrer klugen Regie Stuttgarts Angreiferinnen variabel in Szene gesetzt und damit grundlegend zum Erfolg des Allianz MTV Stuttgart beigetragen.

Am kommenden Samstag folgt das letzte Hauptrundenheimspiel der Ladies in Black im Aachener Hexenkessel, für das es noch einzelne Tickets im Online-Ticketshop und den Vorverkaufsstellen gibt. Schnell sein lohnt sich, denn der Dresdner SC verspricht als Gast erneut eine spannende Partie. Der Hexenkessel könnte einmal mehr das Zünglein an der Waage sein, wenn Aachen noch einmal versucht, gegen einen Favoriten zu punkten.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen\\ Andreas Steindl

Bildergalerie

1. Volleyball-Bundesliga Ladies in Black Aachen – Allianz MTV Stuttgart

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Dresdner SC 12 33
2 Allianz MTV Stuttgart 12 28
3 SSC Palmberg Schwerin 12 28
4 SC Potsdam 12 23
5 VfB Suhl LOTTO Thüringen 12 15
6 Ladies in Black Aachen 13 14
7 VC Wiesbaden 13 12
8 USC Münster 12 9
9 Schwarz-Weiß Erfurt 12 0