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2:3 Schwarz-Weiß Erfurt VS Ladies in Black Aachen

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Auswärtsspiel Dresdner SC vs Ladies in Black Aachen Samstag 03.12. | 18:00

Spieltag 1 2022/23 - Heimspiel

Ergebnis 0:3 (17:25, 15:25, 21:25)

Vorbericht Aufschlag zur Saison im Hexenkessel Das Warten hat ein Ende und es geht nach langer Pause am Samstag im Hexenkessel wieder los.

Ladies in Black empfangen zum Auftakt NAWARO Straubing 

Aachen. Am Samstag, 29.10.2022 um 19:00 Uhr hat das Warten ein lang ersehntes Ende und das erste Spiel der Spielzeit 2022/23 wird im Aachener Hexenkessel angepfiffen. 

Auf der Cheftrainerposition der Gäste von NAWARO Straubing findet sich mit Lukasz Przybylak ein Neuling, der von der zweiten Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg II kam. Agieren soll der Pole mit seinem Co-Trainer Bernhard Prem aber absolut auf Augenhöhe. Auf dem Feld soll „der Spaß am Volleyball zurück nach Straubing gebracht werden“. 

Gelingen soll das mit viel positiver Energie. Wobei man in Straubing keine Wunder erwartet und wohl weiß: „Wir werden am Ende sicher nicht das Team mit der stärksten Angreiferin oder Blockspielerin sein. Aber wir werden uns als Team auf dem Feld präsentieren, gegen das es jedes Team schwer haben wird“ ist sich Co-Trainer Prem sicher. 

Die letzten Testspiele vor dem Saisonstart lassen erkennen, dass mit NawaRo Straubing auf jeden Fall zu rechnen ist. Gegen Erfurt gab es ein sehr enges 2:3, gegen Smash Pfeffingen aus der Schweiz konnte man sich souverän mit 3:0 behaupten. „Klar ist, dass die Halle in Aachen wegen der lautstarken Zuschauer und der besonderen Lichtverhältnisse immer eine Herausforderung für Gastmannschaften ist“, sagt Straubings Trainer Lukasz Przybylak mit Blick auf das Eröffnungsspiel. 

Die Aachenerinnen haben sich auf einigen Positionen verstärkt und konnten dabei wichtige Stammspielerinnen halten. Mit Stefan Falter kehrte ein alter Bekannter an seine frühere Wirkungsstätte zurück, der seine Handschrift in der Vorbereitungsphase erkennen ließ. 

Auch Co-Trainerin und Sportkoordinatorin Mareike Hindriksen ist mit der Vorbereitung zufrieden und hat gleichzeitig neue Eindrücke und Erfahrungen von ihrem Einsatz bei der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft mitgebracht. 

„Wir müssen erstmal schauen, wie wir in die Saison kommen. Wir haben insgesamt acht Neuzugänge im Kader sowie mit Stefan Falter einen neuen ‚alten’ Cheftrainer“, so Mareike Hindriksen. Während Geschäftsführer Sebastian Albert sich darauf freut, dass: „Unsere Heimspiele … mittlerweile Events, bei denen man Freunde trifft“ sind „was sowohl für unsere Fans als auch für unsere Partner gilt“. 

Die Zuschauer im Aachener Hexenkessel dürfen sich also gemeinsam mit dem Spieltagssponsor Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg auf eine spannende, kämpferische Partie freuen. 

Die Halle öffnet ihre Pforten um 17:30 Uhr für die Zuschauer, die sowohl an der Abendkasse als auch im Vorverkauf Tageskarten erwerben können. Wie im Vorjahr kann das Spiel auch über den Online-Stream auf Sport1extra oder am VBL-Ticker verfolgt werden. Unser Kommentatoren-Duo André und Olaf ist auch in dieser Saison wieder am Start. Für den Ligapass gibt es noch bis zum 30. Oktober eine Rabattaktion auf Sport1extra.  Informationen zu den Streaming Paketen gibt es auf der Homepage der Ladies in Black. 

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner und Andreas Steindl 
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl 

Nachbericht Volles Haus aber leere Taschen Mit einer 0:3 Niederlage eröffneten die Ladies in Black die Saison einigermaßen verunsichert.

Ladies in Black erwischen beim 0:3 gegen NaWaro Straubing einen gebrauchten Tag

Aachen. Mit einer 0:3 (-17, -15, -21) Niederlage eröffneten die Ladies in Black vor knapp 1.200 Zuschauern die Saison einigermaßen verunsichert.

Sicherlich herrschte eine gewisse Nervosität durch den Ausfall sowohl von Jana Franziska Poll als Kapitänin und wichtiger Annahmespielerin als auch von Chefcoach Stefan Falter. Beide konnten krankheitsbedingt nicht auflaufen.

Vor allem aber legten die Gäste aus Straubing einen bärenstarken Auftritt hin, überzeugten mit großem Selbstbewusstsein und solidem Spiel. Das Trainergespann Lukasz Przybylak und Bernhard Prem kann mit dem Auftakt seines Teams mehr als zufrieden die Heimreise antreten.

Die Ladies in Black hatten sich vorgenommen, variabel und ideenreich ihr eigenes Spiel aufzuziehen und an die sehr guten Leistungen und Eindrücke der Vorbereitungsphase anzuknüpfen. Mareike Hindriksen, die an der Seitenlinie selbst Regie führte, musste nach dem Spiel feststellen, dass dies nicht gelungen war und auch in der zehnminütigen Pause nach dem zweiten Satz kein Neustart mit dem ursprünglichen Matchplan gelang.

Darauf wird man nun in der Vorbereitung auf die kommenden Partien am nächsten Samstag, 05.11. in Schwerin und auf das unmittelbar darauffolgende Derby am Mittwochabend, 09.11. zu Hause aufbauen, Abläufe und Zusammenspiel weiter zu mehr Routine entwickeln.

Womöglich war auch ein wenig zusätzliche Aufgeregtheit im Spiel, denn die Kulisse der fast ausverkauften Halle in der Aachener Neuköllner Straße war beeindruckend. Die Fans standen auch am Ende dieses Spiels immer noch stimmungsvoll wie gewohnt hinter ihrem Team. Für einige Spielerinnen stellte dies eine neue Situation dar.

Anni Cesar fand nach dem Spiel die richtigen Worte. Sie war sicher, dass sich jede einzelne Spielerin „nicht noch einmal so präsentieren möchte“ und bedankte sich bei den Aachener Fans für die Unterstützung auch in so schwierigen Situationen.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Fotos: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

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Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 SC Potsdam 6 18
2 Allianz MTV Stuttgart 6 15
3 SSC Palmberg Schwerin 6 15
4 Dresdner SC 6 12
5 USC Münster 6 11
6 Rote Raben Vilsbiburg 6 9
7 VfB Suhl LOTTO Thüringen 6 8
8 Ladies in Black Aachen 6 8
9 Schwarz-Weiß Erfurt 6 5
10 NawaRo Straubing 6 4
11 VC Wiesbaden 6 3
12 VC Neuwied 77 6 0