Powered by
Sorry, your browser does not support inline SVG. Menü

Last match

VS
Ladies in Black Aachen VS VC Wiesbaden

Next match

vs
Auswärtsspiel vs Do 01.01. | 00:00

Spieltag 1 23/24 - Heimspiel

Vorbericht Topspiel zum Auftakt der Hauptrunde Es wird emotional – Schwerin kommt – JFP und Lena werden verabschiedet

Ladies in Black erwarten den SSC Palmberg Schwerin im Hexenkessel

Aachen. Der erste Aufschlag zur Hauptrunde der Ladies in Black in der Saison 2023/24 wird am Samstag, 7. Oktober um 18:00 Uhr im heimischen Hexenkessel angepfiffen. Mit dem SSC Palmberg Schwerin gibt der historisch erfolgreichste Club Deutschlands seine Visitenkarte in Aachen ab. Präsentiert wird dieses Spiel vom Tagessponsor Bethlehem Krankenhaus Stolberg.

Mit im Gepäck der Schwerinerinnen sind zahlreiche deutsche und niederländische Nationalspielerinnen, die mit Nations League und Europameisterschaft sowie Olympiaqualifikation einen sehr intensiven Sommer hinter sich haben. Auch Cheftrainer Felix Koslowski war als Bonds-Coach der niederländischen Nationalmannschaft eingespannt.  

Dieser intensive Sommer hinterließ nicht nur edel schimmernde Spuren in Form einer EM-Bronzemedaille für die Niederlande, die Indy Baijens, Elles Dambrink und Nova Marring mitbrachten, sondern auch die eine oder andere Verletzung. Am schlimmsten erwischte es dabei die Deutsche Nationalspielerin Annegret Hölzig. Sie erlitt einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie und wurde umgehend operiert. Die Saison ist aber damit mehr oder weniger gelaufen.

Schlagzeilen machte der kurzfristige Wechsel von Laura Emonts nach Schwerin. Mit ihr verpflichtete man eine weitere, äußerst erfahrene und qualitativ hochwertige Außenangreiferin, kurz bevor große finanzielle Probleme beim SC Potsdam bekannt wurden, den sie viele Jahre mitgeprägt hat. In Aachen spielte sie – noch als Laura Weihenmaier – 2012 bis 2014 und 2915/16 und ist ein gern gesehener Gast.

Spannend ist sicher auch, dass sich im bevorstehenden Topspiel die besten deutschen Liberas gegenüberstehen. Annie Cesar war mit Anna Pogany bei der deutschen Nationalmannschaft über den Sommer praktisch ununterbrochen gemeinsam unterwegs.  

Hilfreich wird in diesem scheinbar ungleichen Duell auf jeden Fall sein, dass Aachens Co-Trainerin Mareike Hindriksen als Co-Trainerin der deutschen Nationalmannschaft den ganzen Sommer über die Stärken und Schwächen der Schweriner Nationalspielerinnen vor Augen hatte.

Die Favoritenrolle jedenfalls liegt eindeutig bei den Gästen der Partie. Entscheidend wird sein, wie beide Teams es schaffen zu improvisieren und zusammen zu finden. Die Zuschauer wird es freuen, hochklassigen Volleyball in Aachen live miterleben zu können.

Auch um das Spiel herum lohnt es sich, dabei zu sein. Die Kulisse des echten Hexenkessels wird am Samstag der richtige Rahmen sein, sich von Lena Vedder, die aus gesundheitlichen Gründen ihre sportliche Karriere beenden musste, offiziell zu verabschieden. Auch Jana Franziska Poll, die gleichfalls ihre großartige Volleyballkarriere beendet hat, wird am Samstag geehrt und im Anschluss an die MVP-Ehrung offiziell verabschiedet. Es wird also richtig emotional im Hexenkessel. Es wird am Samstag auch hinsichtlich der Umrahmung sehr emotional werden.

In den Satzpausen wird außerdem Dan O’Clock das beim NetAachen-Cup präsentierte Ladies Lied performen und dabei auf viele Mitmacher setzen, die die Gelegenheit für den direkten Test im Spiel nutzen.

Die Halle öffnet wie gewohnt 90 Minuten vor Spielbeginn – also um 16:30 Uhr für die Zuschauer. Tickets werden an der Abendkasse zu erwerben sein. Wer sich sein Ticket zuvor sichern mag, kann dies beim Partner der Ladies in Black Das Kartenhaus tun oder den Online-Ticketshop nutzen.

Text: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl und Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Nachbericht Ladies in Black gegen Schwerin endet 0:3 Die Ladies in Black unterliegen-aber sammeln Sympathiepunkte

Aachen sammelt Sympathiepunkte vor ausverkauftem Haus

Aachen. Mit 0:3 (17:25, 23:25 und 18:25) vor ausverkauftem Haus unterliegen die Ladies in Black nicht ganz unerwartet. Sie sammeln aber beim Publikum jede Menge Sympathiepunkte mit beherztem Spiel und viel Mut.

Tagessponsor Bethlehem Krankenhaus Stolberg nutzte das Auftaktspiel für einen kleinen Betriebsausflug mit etwa 70 Mitarbeitern, die die Ladies anfeuerten und dafür belohnt wurden.

Bereits der erste Punkt der Partie war heiß umkämpft und sorgte für Beifall sowohl der Aachener als der mitgereisten Schweriner Fans. Schwerin zog allerdings etwas davon und Stefan Falter griff bereits beim 1:5 mit einer Auszeit ein, um sein Team zu fokussieren.

Das gelang auch mit mehr Spannung und Druck, so dass Aachen auf 6:7 herankam. Die Gäste vom SSC Palmberg waren aber nicht so beeindruckt, dass sie die Führung abgaben und Aachen arbeitete immer wieder daran, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Schließlich gewann Schwerin dann doch die Oberhand und baute in der Crunchtime den Vorsprung weiter aus. Mit 17:25 endete der erste Satz und Schwerin hatte das auch so verdient. Einig waren sich alle darin, dass es ein sehenswerter erster Satz war.

Den zweiten Durchgang ging Aachen konzentrierter an und erarbeitete sich teilweise sogar komfortable Führungen mit bis zu fünf und sogar sechs Punkten. Neben Lara Davidovic auf Diagonal waren Gabby Goddard mit vielen erfolgreichen Blocks und Celine van Gestel mit großem Überblick Aktivposten der Gastgeberinnen, die insgesamt einen hungrigen Eindruck beim Publikum hinterließen. Aachen konnte den Vorsprung dennoch nicht ins Ziel retten, weil am Ende des Satzes die Konzentration auf Schweriner Seite zurückkehrte, mehr Aufschlagdruck Wirkung zeigte und man sich erst an Aachener heranarbeitete und dann auch diesmal das bessere Ende hatte. Aachen unterlag im Durchgang zwei – wenn auch knapp – mit 23:25.

Die geplante lange Satzpause brachte einen emotionalen Höhepunkt auf das Spielfeld. Lena Vedder, die in der Vorsaison auf Grund einer schweren Verletzung und mit ebenso schwerem herzen ihre Profikarriere als Volleyballerin beendete, wurde vor der Kulisse des vollen Hexenkessels von LiB-Spielbetriebs GmbH Geschäftsführer Sebastian Albert geehrt und verabschiedet. Sie ist nicht nur beim Aachener Publikum sehr beliebt und wurde auch entsprechend mit großem Beifall der Zuschauer bedacht.

Schwerins Spielerinnen waren bereits einige Zeit wieder auf dem Feld zum Aufwärmen als auch das Team von Stefan Falter in die Halle zurückkehrte und wieder bis in die Haarspitzen motiviert ans werk ging. Auch mi dritten Satz konnte man einige zeit gut mithalten und auf Augenhöhe punkten, bevor sich die Gäste auch den dritten Satz und damit die drei ersten Punkte in Aachen holten. Mit 18:25 unterlagen die Ladies in Black auch hier, zeigten jedoch ihr Potenzial, mit noch mehr Routine und viel Witz und Einsatz einige Gegner ins Schwitzen zu bringen und wichtige Punkte einzufahren. Allgemein war die Sicht auf das Spiel bei Gästen und Gastgebern positiv. Als wertvollste Spielerinnen wurden Elles Dambrink für ihre starken Angriffe auf Schweriner Seite und Gabby Goddard für ihre überaus erfolgreiche Blockarbeit seitens der Aachenerinnen gewählt.

Der emotionale Höhepunkt dieses Abends folgte tatsächlich im Anschluss, als Jana Franziska Poll, die am Ende der letzten Saison ihren Rückzug aus dem aktiven Volleyball verkündete, gleichfalls für ihr Wirken von den Ladies in Black verabschiedet wurde. Sie wurde zur Ehrenkapitänin der Ladies in Black ernannt und bekam ganz in Aachener Manier dafür einen eigens angefertigten Orden verliehen. Unter den Laudatoren waren anschließend auch Aachens Co-Trainerin Mareike Hindriksen, die inzwischen auch als Co-Trainerin der deutschen Frauen-Volleyballnationalmannschaft aktiv ist, Felix Koslowski, der Jana Franziska Poll beim Schweriner SC und auch in der deutschen Nationalmannschaft als Chefcoach kennenlernte und André Schnitker, der als Teammanager Aachens die erste Verpflichtung der damals vom SCU Emlichheim gekommenen jungen Jana Franziska Poll begleitete und sie seitdem natürlich nie aus den Augen verlor.

Auch die Fans kamen als Laudatoren zu Wort und hatten sich obendrein noch etwas Besonderes ausgedacht. Als erste Spielerin in Aachen überhaupt wurde Jana Franziska Poll mit der „Goldenen 7“ geehrt. Das ist eine besondere Geste, weil in Aachen die Trikotnummer 7 den Fans als siebentes Teammitglied vorbehalten bleibt.

Dieser Höhepunkt wurde noch dadurch verstärkt, dass beide Teams und auch die Fans beider Teams noch lange nach Spielschluss der Ehrung beiwohnten, wofür man in Aachen besonders dankbar ist.

Als echte Überraschung wurde dann auch noch Mareike Hindriksen – Emlichheimerin wie Jana Franziska Poll – für ihr Wirken und die besondere Beziehung zu den Fans in Aachen gleichfalls mit der „Goldenen 7“ geehrt und gefeiert.

Für die Ladies in Black gibt es nur eine kurze Verschnaufpause. Schon am Mittwoch, 11.10. wird es in Potsdam wieder um Punkte in der Ligasaison gehen. Live zu sehen ist das Spiel live auf Sport1extra.

Das nächste Heimspiel steht für die Ladies in Black am 21. Oktober an. Dann wird der VC Wiesbaden zu Gast sein. Traditionell ein Saisonhöhepunkt wird auch diese Partie einen spannenden Samstagabend versprechen. Der Ticketverkauf ist bereits in vollem Gange, sowohl im Online-Ticketshop als auch in den Vorverkaufsstellen von DAS KARTENHAUS.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 18 45
2 Allianz MTV Stuttgart 18 43
3 Dresdner SC 18 36
4 SC Potsdam 18 29
5 VfB Suhl LOTTO Thüringen 18 27
6 VC Wiesbaden 18 23
7 USC Münster 18 19
8 Rote Raben Vilsbiburg 18 17
9 Ladies in Black Aachen 18 16
10 VC Neuwied 77 18 0