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3:0 SSC Palmberg Schwerin VS Ladies in Black Aachen

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Auswärtsspiel vs Do 01.01. | 00:00

Playoff-Viertelfinale Spiel 3 von 3

Ergebnis 0:3 (18:25, 19:25, 22:25)

Nachbericht Aachen geht erhobenen Hauptes aus der Saison Eine großartige Saison findet ihren Abschluss in Schwerin

Ladies in Black geben alles – eine großartige Saison findet ihren Abschluss in Schwerin

Schwerin. Mit einer 0:3-Niederlage (18:25, 19:25, 22:25) endet für Aachen das Entscheidungsspiel im Playoff-Viertelfinale beim amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin. Die Enttäuschung ist spürbar, aber gleichzeitig blicken das Team und die Aachener Fans stolz auf eine ereignisreiche Saison zurück.

Spannender Abend in der Palmberg Arena und am Bildschirm

Es ist ein Abend voller Spannung und Hoffnung in der Palmberg Arena zu Schwerin, als Schwerin und Aachen zum letzten Mal in dieser Saison aufeinandertreffen. Die Atmosphäre elektrisiert, die zahlreich auch aus Aachen mitgereisten Fans fiebern bei jedem Ballwechsel mit und unterstützen ihre Teams leidenschaftlich.

Spielverlauf

Von Beginn an zeigt sich die Entschlossenheit beider Mannschaften, doch Schwerin setzt früh deutliche Akzente. Aachen kämpft mit Herz, verteidigt mutig, bringt viel Einsatz und Leidenschaft, aber Schwerin behält im entscheidenden Moment die Oberhand. Den ersten Satz müssen die Ladies in Black mit 18:25 hinnehmen, im zweiten Durchgang reicht es für Aachen trotz einzelner Glanzpunkte nur zu 19:25. Im dritten Satz mobilisiert Aachen noch einmal alle Kräfte, spielt mutig und entschlossen – doch die Schwerinerinnen sind an diesem Abend eine Nuance stärker und entscheiden auch den letzten Satz für sich. Beim abschließenden 22:25 ist die Reise der Aachenerinnen in dieser Saison zu Ende. Aachen gratuliert den Schweriner Gastgeberinnen zu ihrem Erfolg. Die Chance auf die Titelverteidigung hat der SSC Palmberg Schwerin somit gewahrt.

Aachen zeigt auch in diesem Spiel sein Kämpferherz

Über die gesamte Saison ist die Entschlossenheit, um jeden Ball zu kämpfen, ein Markenzeichen der Ladies in Black. Der großartige Zusammenhalt des Teams ist auch im letzten Spiel der Saison sichtbar. In der Palmberg Arena und an den heimischen Bildschirmen sind die Fans stolz auf ihr Team und die gezeigten Leistungen. Dass mit Karmena Struka die jüngste Spielerin im Aachener Kader zur wertvollsten Spielerin Aachens gewählt wird, ist noch einmal ein schöner Hinweis auf die erfolgreiche Entwicklung, die Cheftrainerin Mareike Hindriksen zusammen mit Tim Berks, dem Team hinter dem Team und den Ladies in Black geschafft hat.

Rückblick

Aachen verabschiedet sich erhobenen Hauptes und mit einem starken sechsten Platz aus der Saison. Viele emotionale Momente, spannende Duelle und großer Zusammenhalt prägten das Team und die gesamte Spielzeit. Das sieht auch Geschäftsführer Hans-Peter Lipka so: „Mareike und Tim haben diese Saison ein Team geformt, das sportlich und vom gesamten Auftreten her total begeistert hat. In allen Spielen war immer spürbar, dass da ein Team auf dem Platz steht, das nicht nur mit großer Leidenschaft und Zusammenhalt um jeden einzelnen Punkt kämpft, sondern seinen Fans auch sehr attraktiven Volleyball bietet. Unsere Fans und Sponsoren konnten im Hexenkessel viele, teilweise spektakuläre Siege gemeinsam feiern“, lobt er die Arbeit von Cheftrainerin, Teammanager und Team. „Es freut mich sehr, dass sich die sportlichen Leistungen auch in unserem deutlich gestiegenen Zuschauerschnitt positiv bemerkbar gemacht haben, der Hexenkessel ist etliche Male aus allen Nähten geplatzt.“ hofft Lipka auch auf eine weitere positive Entwicklung bei den Ladies in Black und ihren Partnern.

Cheftrainerin Mareike Hindriksen dankbar für die Reise in der Saison

Im schnellen Rückblick auf die Saison 2025/26 ist auch Cheftrainerin Mareike Hindriksen stolz und dankbar: „Ich möchte mich von Herzen bei allen Fans, Sponsoren, Helfern und Verantwortlichen der Ladies in Black für die Saison bedanken. Wir haben jederzeit die Unterstützung gespürt und ihr alle habt unsere Heimspiele zu etwas ganz Besonderem gemacht. 

Und ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken: Ihr seid zu einem unglaublichen Team gewachsen, habt in jedem Training alles gegeben und uns viele wunderbare Momente geschenkt. Es war mir eine Freude mit euch zu arbeiten und mit euch einen kleinen Teil eurer Karriere zu gehen“.

Vorfreude auf die kommende Spielzeit

Alle Fans und Unterstützer sind dem gesamten Team dankbar für diese großartige Saison. Die Ladies in Black danken ihrerseits den Fans und allen Partnern, die den Erfolg erst möglich gemacht haben. Nun richtet sich der Blick voller Vorfreude und Hoffnung auf die kommende Spielzeit. Ganz Aachen ist gespannt, wie die Reise 2026/27 weitergeht.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Vorbericht Die Ladies in Black wollen es wissen Aachen will die Sensation schaffen

Aachen will die Sensation – Entscheidungsspiel live ab 17:15 Uhr auf Sport1 und dyn

Aachen. Der Mannschaftsbus ist bereits auf dem Weg. Am Samstag, 28.03. steht ab 17:15 Uhr das entscheidende dritte Viertelfinalspiel zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und den Ladies in Black Aachen an. Beide Teams haben in den ersten beiden Duellen eindrucksvoll gezeigt, wie eng diese Serie ist.

Rückblick auf das erste Duell: Mutig, stark, aber nicht belohnt

Im ersten Spiel in Schwerin zeigten die Aachenerinnen von Beginn an Mut und Spielfreude. Trotz eines zeitweisen Rückstands kämpften sie sich im ersten Satz zurück und verloren nur knapp mit 23:25. Besonders eindrucksvoll war der zweite Durchgang, in dem Aachen gleich fünf Satzbälle der Schwerinerinnen abwehrte und den Favoriten in eine epische Crunchtime zwang, bevor der neunte Satzball schließlich den Ausschlag zugunsten des SSC gab. Auch wenn der dritte Satz mit 14:25 deutlicher an Schwerin ging, bot Aachen insgesamt eine Leistung, die Mut machte und zeigte, dass ein Sieg durchaus möglich war.

Rückblick auf das zweite Duell: Der Hexenkessel brennt

Das Rückspiel in Aachen entwickelte sich zu einem wahren Volleyballfest. Die Ladies in Black starteten stark, kontrollierten das Geschehen und sicherten sich mit 25:21 und 25:22 die ersten beiden Durchgänge. Schwerin fand im dritten Satz zwar besser ins Spiel und verkürzte deutlich, doch im vierten Satz erarbeitete sich Aachen früh einen komfortablen Vorsprung und hielt diesen trotz Schweriner Gegenwehr entschlossen bis zum 25:18. Die Emotionen im Hexenkessel, die klugen taktischen Wechsel und das unerschütterliche Vertrauen des Teams ineinander trugen entscheidend dazu bei, dass Aachen dieses Spiel gewann und die Serie erneut nach Schwerin brachte.

Ausblick: Was das dritte Spiel entscheiden wird

Das Entscheidungsspiel verspricht Spannung auf höchstem Niveau. Schwerin wird die Unterstützung der heimischen Halle und die Erfahrung als amtierender Meister zu nutzen wissen. Aachen hingegen reist mit dem Selbstvertrauen aus dem Heimsieg und dem Wissen an, dass man Schwerin auch aus dem Rhythmus bringen kann. Entscheidend wird sein, wer konstanter Druck im Aufschlag ausüben kann, denn beide Mannschaften leben stark von ihrer Offensivpräsenz. Auch die Crunchtime-Qualitäten könnten wieder eine zentrale Rolle spielen, da beide Teams bereits gezeigt haben, dass sie in engen Momenten wachsen können.

Zudem werden individuelle Leistungen ins Gewicht fallen: Zoi Mavrommatis lieferte in beiden Spielen überzeugende Auftritte, während Anne Hölzig auf Seiten des SSC als zuverlässige Punktelieferantin glänzte. Gleichzeitig wird das Trainerduell erneut Einfluss nehmen, denn sowohl Mareike Hindriksen als auch Felix Koslowski haben bereits bewiesen, wie wirkungsvoll ihre taktischen Eingriffe sein können.

Fazit

Für beide Teams steht am Samstag alles auf dem Spiel. Der Gewinner zieht ins Halbfinale ein, während für den Verlierer die Saison endet. Beide bisherigen Begegnungen zeigen, dass dieses Duell von Intensität, Leidenschaft und hoher Qualität geprägt ist. Der Gegner der Halbfinalserie steht bereits fest. Die Aussicht auf ein weiteres Entscheidungsspiel mit dem VfB Suhl Lotto Thüringen in der Arena Kreis Düren ist für die Ladies in Black ebenso verlockend wie für deren Fans in der Region. Der Anspruch des amtierenden Deutschen Meisters auf die Finalteilnahme ist nicht weniger groß. Die Volleyballfans dürfen sich daher auf ein packendes Entscheidungsspiel freuen, das ab 17:15 Uhr live im Free-TV auf Sport1 sowie auf dyn.sport übertragen wird. Aachen wird alles daransetzen, den Favoriten erneut zu überraschen und die Sensation perfekt zu machen.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 20 57
2 VfB Suhl LOTTO Thüringen 20 48
3 SSC Palmberg Schwerin 20 47
4 Dresdner SC 20 45
5 USC Münster 20 33
6 Ladies in Black Aachen 20 33
7 VC Wiesbaden 20 22
8 Schwarz-Weiß Erfurt 20 19
9 Binder Blaubären TSV Flacht 20 11
10 Skurios Volleys Borken 20 10
11 ETV Hamburger Volksbank Volleys 20 5