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3:1 Ladies in Black Aachen VS SSC Palmberg Schwerin

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Auswärtsspiel SSC Palmberg Schwerin vs Ladies in Black Aachen Sa 28.03. | 17:15

Playoff-Viertelfinale Spiel 3 von 3

Vorbericht Die Ladies in Black wollen es wissen Aachen will die Sensation schaffen

Aachen will die Sensation – Entscheidungsspiel live ab 17:15 Uhr auf Sport1 und dyn

Aachen. Der Mannschaftsbus ist bereits auf dem Weg. Am Samstag, 28.03. steht ab 17:15 Uhr das entscheidende dritte Viertelfinalspiel zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und den Ladies in Black Aachen an. Beide Teams haben in den ersten beiden Duellen eindrucksvoll gezeigt, wie eng diese Serie ist.

Rückblick auf das erste Duell: Mutig, stark, aber nicht belohnt

Im ersten Spiel in Schwerin zeigten die Aachenerinnen von Beginn an Mut und Spielfreude. Trotz eines zeitweisen Rückstands kämpften sie sich im ersten Satz zurück und verloren nur knapp mit 23:25. Besonders eindrucksvoll war der zweite Durchgang, in dem Aachen gleich fünf Satzbälle der Schwerinerinnen abwehrte und den Favoriten in eine epische Crunchtime zwang, bevor der neunte Satzball schließlich den Ausschlag zugunsten des SSC gab. Auch wenn der dritte Satz mit 14:25 deutlicher an Schwerin ging, bot Aachen insgesamt eine Leistung, die Mut machte und zeigte, dass ein Sieg durchaus möglich war.

Rückblick auf das zweite Duell: Der Hexenkessel brennt

Das Rückspiel in Aachen entwickelte sich zu einem wahren Volleyballfest. Die Ladies in Black starteten stark, kontrollierten das Geschehen und sicherten sich mit 25:21 und 25:22 die ersten beiden Durchgänge. Schwerin fand im dritten Satz zwar besser ins Spiel und verkürzte deutlich, doch im vierten Satz erarbeitete sich Aachen früh einen komfortablen Vorsprung und hielt diesen trotz Schweriner Gegenwehr entschlossen bis zum 25:18. Die Emotionen im Hexenkessel, die klugen taktischen Wechsel und das unerschütterliche Vertrauen des Teams ineinander trugen entscheidend dazu bei, dass Aachen dieses Spiel gewann und die Serie erneut nach Schwerin brachte.

Ausblick: Was das dritte Spiel entscheiden wird

Das Entscheidungsspiel verspricht Spannung auf höchstem Niveau. Schwerin wird die Unterstützung der heimischen Halle und die Erfahrung als amtierender Meister zu nutzen wissen. Aachen hingegen reist mit dem Selbstvertrauen aus dem Heimsieg und dem Wissen an, dass man Schwerin auch aus dem Rhythmus bringen kann. Entscheidend wird sein, wer konstanter Druck im Aufschlag ausüben kann, denn beide Mannschaften leben stark von ihrer Offensivpräsenz. Auch die Crunchtime-Qualitäten könnten wieder eine zentrale Rolle spielen, da beide Teams bereits gezeigt haben, dass sie in engen Momenten wachsen können.

Zudem werden individuelle Leistungen ins Gewicht fallen: Zoi Mavrommatis lieferte in beiden Spielen überzeugende Auftritte, während Anne Hölzig auf Seiten des SSC als zuverlässige Punktelieferantin glänzte. Gleichzeitig wird das Trainerduell erneut Einfluss nehmen, denn sowohl Mareike Hindriksen als auch Felix Koslowski haben bereits bewiesen, wie wirkungsvoll ihre taktischen Eingriffe sein können.

Fazit

Für beide Teams steht am Samstag alles auf dem Spiel. Der Gewinner zieht ins Halbfinale ein, während für den Verlierer die Saison endet. Beide bisherigen Begegnungen zeigen, dass dieses Duell von Intensität, Leidenschaft und hoher Qualität geprägt ist. Der Gegner der Halbfinalserie steht bereits fest. Die Aussicht auf ein weiteres Entscheidungsspiel mit dem VfB Suhl Lotto Thüringen in der Arena Kreis Düren ist für die Ladies in Black ebenso verlockend wie für deren Fans in der Region. Der Anspruch des amtierenden Deutschen Meisters auf die Finalteilnahme ist nicht weniger groß. Die Volleyballfans dürfen sich daher auf ein packendes Entscheidungsspiel freuen, das ab 17:15 Uhr live im Free-TV auf Sport1 sowie auf dyn.sport übertragen wird. Aachen wird alles daransetzen, den Favoriten erneut zu überraschen und die Sensation perfekt zu machen.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Nachbericht

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 20 57
2 VfB Suhl LOTTO Thüringen 20 48
3 SSC Palmberg Schwerin 20 47
4 Dresdner SC 20 45
5 USC Münster 20 33
6 Ladies in Black Aachen 20 33
7 VC Wiesbaden 20 22
8 Schwarz-Weiß Erfurt 20 19
9 Binder Blaubären TSV Flacht 20 11
10 Skurios Volleys Borken 20 10
11 ETV Hamburger Volksbank Volleys 20 5