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3:0 SSC Palmberg Schwerin VS Ladies in Black Aachen

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Auswärtsspiel vs Do 01.01. | 00:00

Playoff-Viertelfinale Spiel 2 von 3*

Ergebnis 3:0 (25:21, 25:22, 13:25, 25:18)

Nachbericht Im Hexenkessel läuft der Krimi des Abends Aachen zwingt den SSC Palmberg Scjwerin ins Entscheidungsspiel

Ladies in Black zwingen den amtierenden Deutschen Meister ins Entscheidungsspiel

Aachen. Die Ladies in Black Aachen gewinnen 3:1 (25:21, 25:22, 13:25, 25:18) gegen den SSC Palmberg Schwerin und erzwingen das nun notwendige Entscheidungsspiel am kommenden Samstag in Schwerin. Im stimmungsvollen Hexenkessel erleben die Fans ein mitreißendes Playoff-Viertelfinal-Spiel.

Starker Auftakt, verdienter Vorsprung

Aachen ist von Beginn an hellwach und geht früh in Führung. Die Gastgeberinnen agieren selbstbewusst und kontrollieren das Geschehen, während Schwerin scheinbar schwer ins Spiel findet. Bis zum Beginn der Crunchtime schließt Schwerin wieder auf. Mareike Hindriksen bringt schließlich bei 23:21 Marit Zander für Lea Ambrosius. Die Aufschläge der etatmäßigen Zuspielerin sorgen für den verdienten Satzgewinn mit 25:21Die Fans feiern lautstark – der Hexenkessel brodelt.

Früher Rückstand – starke Ansprache – Aachen dreht den zweiten Satz

Der zweite Satz beginnt mit einem Rückstand für Aachen, doch Trainerin Mareike Hindriksen reagiert frühzeitig und nimmt beim Stand von 1:4 eine Auszeit. Ihre deutliche Ansprache zeigt Wirkung: Bis zur Satzmitte knüpft Aachen wieder an die Leistungen aus Satz eins an. Unsicherheiten bei den Gästen werden zunehmend sichtbar. Schwerins Trainer Felix Koslowski wechselt bei 14:11 Vedrana Jaksetic für Hanna Kohn sowie Suus Gerritsen für Marije ten Brinke ein, was zunächst Wirkung zeigt und Aachen kurz ins Wanken bringt. Nach einer Auszeit bei 16:18 findet Aachen jedoch zurück ins Spiel und startet eine Drei-Punkt-Serie. Celine Jebens schlägt den Schweriner Block an und leitet mit ihrem anschließenden Aufschlag den entscheidenden Spielzug zum Satzgewinn ein. Am Ende heißt es 25:22 für die Aachenerinnen und die Sensation liegt in der Luft.

Dann kontert Schwerin, Aachen ein wenig aus der Spur

Im dritten Durchgang übernehmen die Gäste aus Schwerin das Kommando und zeigen, warum sie zu den Favoriten zählen. Aachen wirkt unkonzentrierter, nimmt früh Auszeiten und findet keinen Weg, die starke SSC-Offensive zu bremsen. Schwerin setzt sich konsequent ab und gewinnt den Satz deutlich mit 13:25 – ein verdienter Erfolg für die Gäste.

Die Ladies kämpfen sich zurück und belohnen sich und die Fans

Im vierten Satz ist Aachen wieder voll im Spiel. Die Fans spüren, dass etwas möglich ist – der Hexenkessel ist elektrisiert – zur Freude des Spieltagssponsors STAWAG. Aachen erarbeitet sich früh einen Vorsprung von 12:7 und baut diesen auf 17:10 aus. Mit neun Matchbällen sieht alles nach einem sicheren Sieg aus, doch Schwerin gibt nicht auf und kämpft verbissen um jeden Punkt. Erst beim Stand von 25:18 gelingt die Überraschung: Aachen belohnt sich für den großen Einsatz und erzwingt das Entscheidungsspiel bei SSC Palmberg Schwerin am kommenden Samstag ab 17:15 Uhr.

Die Aachenerinnen zeigen eine beeindruckende Teamleistung, taktische Variabilität und Nervenstärke. Sie belohnen sich damit selbst für viele gute Spiele in der zurückliegenden Saison. Die Reise geht erst einmal weiter – die Fans dürfen gespannt sein!

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Vorbericht Der Aachener Hexenkessel erwartet Schwerin „Do or Die“! Für Aachen zählt nur ein Sieg.

Die Ladies brauchen die perfekte Antwort auf das Hinspiel

Aachen. Am Mittwoch, 25.03. ab 20:00 Uhr heißt es im Aachener Hexenkessel „Do or Die“! Die Ausgangslage ist unmissverständlich: Schwerin führt die Serie nach dem 0:3 im ersten Duell klar an. Für Aachen zählt nur ein Sieg. Kein Rechnen, kein Spekulieren – nur ein Abend, an dem die Ladies in Black die Serie zurück nach Schwerin tragen. Die Halle an der Neuköllner Straße wird dabei zum entscheidenden Faktor voller Energie.

Der Druck ist groß – die Chance auch

Playoffs leben von Momenten, in denen sich Dynamiken drehen. Aachen hat genau diese Möglichkeit: ein Heimspiel, eine volle Halle, ein Gast, der weiß, dass ein Ausrutscher die Serie wieder öffnet. Der amtierende Deutsche Meister reist mit Selbstvertrauen an, aber auch mit dem Wissen, dass Aachen zu Hause ein anderes Gesicht zeigt. Die Frage ist nicht, ob Aachen mithalten kann – sondern wie konsequent das Team seine Stärken auf das Feld bringt.

Was den Unterschied machen kann

Schwerin hat das Hinspiel mit Druck im Aufschlag und stabiler Block-Feldabwehr kontrolliert. Aachen braucht klare Lösungen im ersten Ballkontakt, um das Spieltempo selbst zu bestimmen.
Die Halle wird brennen. Das ist ein Vorteil, wenn Aachen die Energie kanalisiert. Keine Hektik, keine überhasteten Entscheidungen und Präsenz in jedem Ballwechsel. Aachen hat die Spielerinnen dafür. Bewiesen haben das die Ladies in Black mehrfach.

Die Halle als X‑Faktor

Die Neuköllner Straße ist nicht einfach ein Ort – sie ist ein Verstärker. Wenn Aachen gut startet, wenn die ersten Breaks fallen, wenn die Fans spüren, dass hier etwas geht, dann entsteht dieser typische Aachener Sog – der Hexenkessel.  Und genau der kann ein Entscheidungsspiel erzwingen, das die Serie komplett neu öffnet.

Fazit

Aachen steht mit dem Rücken zur Wand – aber nicht allein. Das Team hat die Chance, die Serie zu drehen, und die Sieben hat die Kraft, sie dorthin zu tragen. Es ist ein Abend für Mut, für Energie, für diesen besonderen Aachener Moment. Und wer am Mittwoch in der Halle ist, erlebt ihn aus nächster Nähe. Tickets für Kurzentschlossene gibt es noch online und am Mittwoch an der Abendkasse, die mit der Halle um 18:30 Uhr öffnet.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 20 57
2 VfB Suhl LOTTO Thüringen 20 48
3 SSC Palmberg Schwerin 20 47
4 Dresdner SC 20 45
5 USC Münster 20 33
6 Ladies in Black Aachen 20 33
7 VC Wiesbaden 20 22
8 Schwarz-Weiß Erfurt 20 19
9 Binder Blaubären TSV Flacht 20 11
10 Skurios Volleys Borken 20 10
11 ETV Hamburger Volksbank Volleys 20 5