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3:2 Ladies in Black Aachen VS Rote Raben Vilsbiburg

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Spieltag 13 2021/22 - Potsdam

Ergebnis 0:3 (19:25, 22:25, 20:25)

Vorbericht Englische Woche startet in Brandenburg Auf das 3:0 gegen Aufsteiger Neuwied folgt nun die Herausforderung am Mittwoch beim SC Potsdam.

Ladies in Black am Mittwoch beim SC Potsdam zu Gast

Aachen. Nicht viel Zeit bleibt den Ladies in Black nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg in den Ligabetrieb. Auf das 3:0 vom vergangenen Samstag gegen Aufsteiger Neuwied folgt nun die Herausforderung am Mittwoch beim SC Potsdam.

Bisher trafen die beiden Teams nicht aufeinander, denn obwohl die Rückrunde im vollen Gange ist, wird am Mittwoch die Hinrundenbegegnung zwischen Potsdam und Aachen ausgetragen. Diese Partie ist somit ein Hinweisgeber auf den Trend in Richtung Platzierung vor den Playoffs.

Punktgleich liegen Gäste und Gastgeber auf Platz 5 und 6 der aktuellen, leicht durcheinander gekommenen Tabelle, denn durch viele Spielverlegungen ist die Spannbreite zwischen 16 Spielen beim VfB Suhl Lotto Thüringen und 11 gespielten Partien beim VC Neuwied zu groß, um eine sichere Positionierung ableiten zu können.

Nach einem guten Start in die Saison und zwei Siegen im CEV Challenge Cup plagten die Gastgeber Personalsorgen. Ana Escamilla stand aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung, die Nachverpflichtung von Srna Markovic, die auch in Aachen in guter Erinnerung ist, kam auch nicht zu Stande und auch Vanessa Agbortabi zog es zum Jahreswechsel nach Frankreich.

Mit Tatjana Bokan und Valeria Papa verstärkte sich das Team von Guillermo Hernandez auf Außen wieder und hat am vergangenen Samstag mit einem 3:2 gegen die Roten Raben Vilsbiburg nach einem 0:2 Rückstand seine kämpferischen Qualitäten erneut unter Beweis gestellt.

Guillermo Gallardo wird mit seinen Damen an den 3:0 Erfolg vom Samstag und die vor der Unterbrechung sehr gut laufende Saison anknüpfen. Trainingsausfälle und fehlender Spielrhythmus sind sicher Hürden. Aachens Chefcoach vertraut allerdings auf den Teamgeist der Ladies in Black und wird das beste aus der Situation machen.

Die Partie beginnt am Mittwoch um 19:00 Uhr. Zuschauer sind auch in Potsdam entsprechend den Hygieneregeln erlaubt. Das Spiel wird auf Sport1extra gestreamt und kann somit auch am heimischen Monitor mitverfolgt werden.

Für die Ladies in Black heißt es danach schnell regenerieren, denn das Rückspiel beim Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart steht bereits am Samstag an.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen\\ Andreas Steindl

Nachbericht Potsdam kommt für Aachen zu früh Die vierwöchige Unterbrechung macht sich vor allem in der Deutlichkeit der Niederlage bemerkbar.

Bisher klarste Niederlage offenbart noch fehlenden Rhythmus

Potsdam. Mit 0:3 müssen sich die Ladies in Black beim SC Potsdam geschlagen geben. Der fehlende Spielrhythmus nach der vierwöchigen Unterbrechung macht sich vor allem in der Deutlichkeit der Niederlage bemerkbar.

Im ersten Satz begannen die Gäste aus Aachen gut, wurden aber schon nach kurzer Zeit von den Potsdamerinnen abgefangen. Die spielten immer dominanter auf und lagen zeitweise sehr, sehr deutlich in Führung. Die Aachenerinnen zeigten in der Crunchtime noch einmal Charakter und kämpften sich bis auf ein 18:25 mit mehr Angriffsdruck und guter Blockarbeit heran.

Das gab Rückenwind für den zweiten Durchgang, den die Ladies in Black über lange Zeit im Griff hatten und sogar mit fünf Zählern in Front komfortabel anführen konnten. Bereits zur Satzmitte deutete sich aber an, dass der Aachener Angriffsdruck zu gering war für den immer besser funktionierenden Potsdamer Block. Aus dem 20:19 zu Beginn der Endphase wurde so schließlich ein 21:24. Aachen holte sich noch einmal den Aufschlag zurück, das Side-out gewannen die Gastgeberinnen. Der Ball ging vom Aachener Block ins Aus und somit lag man nach Sätzen 0:2 hinten.

Guillermo Gallardo stellte zum dritten Satz etwas um. Eva Hodanova kam für Jana Franziska Poll ins Spiel, und in der Mitte rückte Leonie Schwertmann für Tess Clark nach. Lena Vedder und Eva Hodanova arbeiteten intensiv über Außen. Potsdam hatte jedoch seinen Rhythmus gefunden, nachdem nun auch Laura Emonts in das Spiel eingriff und den Druck weiter verstärken konnte.

Nach der ersten technischen Auszeit begann Potsdam sich auch im dritten Satz leicht abzusetzen und arbeitete auch konzentriert weiter. Schließlich hieß es für Aachen 20:25 und zum ersten Mal in dieser Saison stand es 0:3 in einer schweren Partie. Der aufopferungsvolle Einsatz von Lena Vedder in Annahme und Angriff wurde verdienter Weise mit der silbernen Medaille für die wertvollste Spielerin Aachens belohnt. Anastasia Cekulaev wurde MVP der Gastgeberinnen und hatte mit ihrer konsequenten und erfolgreichen Blockarbeit ganz erheblichen Anteil daran, dass Aachen nicht so richtig ins Spiel finden konnte.

Das Programm wird nicht leichter. Schon am Samstag sind die Kaiserstädterinnen beim Allianz MTV Stuttgart zu Gast, der in dieser Saison bisher ungeschlagen blieb. Für die Ladies in Black wird es wichtig sein, wieder in den Lauf der Hinrunde zu kommen und die lange Pause zur Unzeit abzuschütteln.

Text: Ladies in Black Aachen\\ Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen\\ Andreas Steindl

Bildergalerie

1. Volleyball-Bundesliga Ladies in Black Aachen – diesmal zu Gast beim SC Potsdam

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 22 60
2 Dresdner SC 22 50
3 SC Potsdam 22 49
4 SSC Palmberg Schwerin 22 45
5 VfB Suhl LOTTO Thüringen 22 40
6 Ladies in Black Aachen 22 35
7 VC Wiesbaden 22 33
8 Rote Raben Vilsbiburg 22 31
9 USC Münster 22 23
10 Schwarz-Weiß Erfurt 22 22
11 NawaRo Straubing 22 7
12 VC Neuwied 77 22 1