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1:3 Ladies in Black Aachen VS SC Potsdam

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Auswärtsspiel VC Neuwied 77 vs Ladies in Black Aachen Samstag 11.02. | 17:00

DVV-Pokal 2023 - Halbfinale

Vorbericht Aachen sorgt in Düren für Hochstimmung Das DVV-Pokalhalbfinale verspricht einen spannenden Samstagabend.

Samstag- DVV-Pokal Halbfinale- SC Potsdam- Arena Kreis Düren

Aachen/ Düren. Um 19:25 Uhr erfolgt am kommenden Samstag der Start zum Volleyballevent des Jahres für die Ladies in Black Aachen. Die Zutatenliste für einen richtig spannenden Samstagabend enthält außerdem das DVV-Pokalhalbfinale, den Gast SC Potsdam und die für diese Art von Event bestens präparierte Arena Kreis Düren.

Mit einem umkämpften Sieg im Viertelfinale in Erfurt haben sich die Aachenerinnen die Teilnahme am Wettbewerb der besten vier Teams um den DVV-Pokal 2023 hart erarbeitet. Damit steht man zum dritten Mal in einem Pokalhalbfinale. Dementsprechend ist die Vorfreude auf dieses Event groß.

Die Ladies in Black haben nach dem Viertelfinale noch zwei weitere Siege in Punktspielen eingefahren und dabei zuletzt eine beeindruckende Vorstellung beim klaren 3:0 Sieg beim starken Dresdner SC geliefert. Man kann also mit breiter Brust in das Halbfinale gehen.

Der Ticketvorverkauf läuft auf Hochtouren im Online-Shop der Arena Kreis Düren. Bei den Aachener Organisatoren rechnet man mit einer gut gefüllten Arena und hat sich dafür einiges einfallen lassen.

Hauptsponsor STAWAG hat 100 Tickets verlost. Co-Sponsor NetAachen ermöglicht den Ticketkauf zum halben Preis, wenn man bereits eine Dauerkarte der SWD Powervolleys vorweisen kann und die Aachener Carolus Thermen spendieren jedem Zuschauer einen Voucher mit 20 % Nachlass für den Wohlfühlbesuch in Aachen.

Auch Oberbürgermeisterin Sybille Keupen hat im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt und wird am Samstag selbst die Aachenerinnen vor Ort anfeuern.

Aus Potsdam werden mindestens 30 Fans erwartet, die ihr Team lautstark unterstützen wollen.

Pokalspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Aachens Volleyballerinnen dürfen getrost als Außenseiterinnen in dieses Spiel gehen, denn der SC Potsdam, der bereits den Supercup in dieser Saison gegen Meister Allianz MTV Stuttgart errungen hat, gilt in dieser Saison in Fachkreisen als das Maß der Dinge und dürfte unbestritten der Favorit in dieser Begegnung sein.

Die Arena Kreis Düren öffnet ihre Pforten zu diesem Highlight der Extraklasse um 17:30 Uhr gleichzeitig mit der Abendkasse. Wer mit dem PKW anreist, sollte sich über die Parkmöglichkeiten vor Ort informieren und die Nutzung der Parkmöglichkeiten der Anna-Kirmes in Betracht ziehen.

Der Anpfiff erfolgt wie bereits erwähnt um 19:25 Uhr. Das Spiel wird live und kostenlos auf Sport1extra gestreamt und auf Sport1 im FreeTV als Konferenz aus Düren und Stuttgart übertragen.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl 

Nachbericht Favorit gewinnt gegen starke Aachenerinnen Die Ladies in Black Aachen unterliegen um DVV-Pokal Halbfinale, haben sich aber nichts vorzuwerfen.

Mit schwer umkämpftem 0:3 zieht der SC Potsdam ins DVV-Pokal Finale ein

Düren. Die Ladies in Black Aachen unterliegen im DVV-Pokal Halbfinale dem favorisierten SC Potsdam mit 0:3 (21:25, 28:30, 23:25), haben sich aber nichts vorzuwerfen.

Das Heimspiel in der Arena Kreis Düren erlebten knapp 1.200 Zuschauer vor Ort mit und sie waren Teil eines stimmungsvollen Halbfinales auf Augenhöhe. Auch Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen nutzte die Gelegenheit, dieses Sportevent der Spitzenklasse live mitzuerleben. Die Ladies in Black hielten in allen drei Sätzen stark dagegen und schenkten dem Favoriten aus Brandenburg nichts.

Zahlreiche Gäste aus Show, Politik und Gesellschaft wie zum Beispiel Formel-1 Reporter Legende Kai Ebel oder TV-Wissenschaftler Jean Pütz und RWTH Rektor Professor Ulrich Rüdiger und auch Prof. Dr. Hermann Bühlbecker liessen sich das sportliche Highlight nicht entgehen.

Im ersten Durchgang führten die Ladies in Black sogar einige Zeit mit bis zu drei Punkten. Erst in der Crunchtime gelang es dem SC Potsdam mit großem Einsatz, die entscheidenden Punkte zu machen und sich an den Gastgeberinnen vorbeizuarbeiten. Mit 21:25 hatte Aachen knapp das Nachsehen auf den letzten Metern des Satzes.

Das wollten die Kaiserstädterinnen sichtlich nicht einfach so stehen lassen, und sie machten im zweiten Satz weiter Druck. Das wurde belohnt. Das Publikum sah einen offenen Schlagabtausch ohne das Geschenke verteilt wurden – zumindest bis zum Spielstand von 24:24. Aachen konnte mehrfach ausgleichen, spielte aber mit den eigenen Aufschlägen den Potsdamerinnen in die Karten. Der Satz zog sich schließlich über 33 Minuten spannend in die Länge und war erst beim Stand von 28:30 Zählern entschieden. Potsdam lag schließlich mit zwei Sätzen in Führung.

Auch der dritte Durchgang war wieder eine enge Kiste und man kann nur spekulieren, wie sich der Verlauf des Satzes gestaltet hätte, wenn die Aachenerinnen den zweiten Durchgang für sich hätten entscheiden können.

Mit 23:25 unterlagen die Ladies in Black auch im dritten Satz und schieden damit aus dem Pokalwettbewerb aus, während die starken Brandenburgerinnen sich für das DVV-Pokalfinale in Mannheim am 26.Februar 2023 qualifizierten.

Als beste Spielerinnen des Matches wurden Lara Davidovic (Silber) und Anett Nemeth (Gold/ SC Potsdam) geehrt. Beide hatten mit ihren starken Angriffen ihre Teams immer wieder entscheidend unterstützt.

Potsdams Trainer Guillermo Hernandez bestätigte im Interview nach dem Spiel, es sei das erwartet enge, schwere Spiel gewesen. Er gehe davon aus, dass Aachen bis zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Rückrunde im Aachener Hexenkessel ein noch schwererer Gegner werde.

Für Aachen steht nun als nächstes das Heimspiel gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg am kommenden Samstag auf dem Programm, für das man direkt in die Vorbereitung einsteigen wird.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

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Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 SC Potsdam 14 38
2 Allianz MTV Stuttgart 13 35
3 SSC Palmberg Schwerin 14 34
4 Dresdner SC 14 24
5 USC Münster 14 20
6 VC Wiesbaden 14 20
7 Ladies in Black Aachen 13 19
8 Rote Raben Vilsbiburg 13 13
9 Schwarz-Weiß Erfurt 14 11
10 VfB Suhl LOTTO Thüringen 13 8
11 VC Neuwied 77 14 3