Powered by
Sorry, your browser does not support inline SVG. Menü

Last match

VS
2:3 Rote Raben Vilsbiburg VS Ladies in Black Aachen

Next match

vs
Heimspiel Ladies in Black Aachen vs USC Münster Samstag 30.10. | 18:00

Challenge Cup 2018/19 Heimspiel

Ergebnis: 3:2 (25:22, 27:25, 20:25, 24:26, 15:6)

Vorbericht Challenge Accepted by Ladies in Black Aachen Am Mittwoch, 23.01. ab 19:30 Uhr steht der nächste Kracher an

Am Mittwoch, 23.01. ab 19:30 Uhr steht der nächste Kracher an

Im CEV Challenge Cup 2019 der Frauen steht am Mittwoch, 23.01. ein weiterer Höhepunkt auf der Tagesordnung der Ladies in Black Aachen und ihrer Fans – das Achtelfinal- Rückspiel gegen die Calcit Volleys Kamnik.

Im Hinspiel am 18. Dezember mussten sich die Aachenerinnen 1:3 geschlagen geben. Der slowenische Klub ist damit zunächst leicht im Vorteil. Die inzwischen wieder in deutlich besserer Form agierenden Ladies in Black können jedoch mit einem 3:0 oder 3:1 Heimsieg das Blatt wenden und einen Golden Set erzwingen, der dann über das Weiterkommen in das Viertelfinale entscheidet.

Inhaber der Dauerkarte Plus haben ihren Platz auch für diesen Heimspielkracher bereits gesichert und können live dabei sein. Wer noch kein Ticket hat, kann sich seinen Sitzplatz immer noch online sichern – im eventim Ticketshop der Ladies in Black . Die normalen Dauerkarten haben hier keine Gültigkeit.

Es lohnt sich mehrfach, live dabei zu sein, denn gelingt der Golden Set, winken Saugella Monza und vielleicht – alternativ – auch der VDK Bank Gent. Dabei liegt Saugella Monza mit einem 3:0 Heimsieg bereits aussichtsreich in Front. Damit würde der nächste Vergleich zwischen dem 05. und 07. Februar in Monza oder Gent anstehen. Das Heimspiel muss dann zwischen dem 12. Und 13. Februar im Hexenkessel ausgetragen werden.

Es wird leider auch diesmal keinen Livestream aus dem Aachener Hexenkessel geben. Das ist der zweite, sehr gute Grund, sich ein Ticket zu sichern.

Das Hinspiel in Kamnik wurde übrigens vor schätzungsweise 35 Zuschauern ausgetragen, da kann die Kulisse in Aachen durchaus zum Erfolg der Ladies beitragen! Ein dritter, guter Grund, dieses Spiel nicht zu verpassen! Lassen Sie sich das nicht entgehen!

Nachbericht Gewonnen und doch verloren

3:2 von Aachen gegen Kamnik reicht nicht

Aachen. Die Bedingungen waren vor dem Spiel klar. Die Ladies in Black Aachen mussten nach der 1:3-Hinspielniederlage im Dezember in Slowenien das Rückspiel auf jeden Fall 3:1 oder 3:0 gewinnen, um die Chancen auf das Viertelfinale zu wahren.

So merkte man den Ladies im ersten Satz zunächst an, dass es ein „Alles oder Nichts“ Spiel ist. Die Aachenerinnen starteten nervös ins Spiel und liefen erstmal beständig einem Rückstand hinterher bis Cheftrainerin Saskia van Hintum in Form einer Auszeit beim Stand von 8:13 eingriff. Das schien die Ladies zu beflügeln und über 14:14 konnten sie fortan den Satz offen gestalten. Immer wieder brachten Nicole Oude Luttikhuis oder Maja Storck den Gästen aus Slowenien Probleme.Beim Stand von 18:16 sah sich Gästetrainer Gregor Rozman genötigt, den Spielfluss der Aachenerinnen durch eine Auszeit zu unterbrechen. Das gelang tatsächlich. Der Spielstand von 22:22 versprach ein spannendes Satzfinale. Vorentscheidend war hier wohl der Blockpunkt zum 24:22 durch Taylor Agost. Lisa Gründing machte dann mit dem ersten Satzball den Sack zum 25:22 zu: 1:0 für Aachen.

Im zweiten Satz sah es zunächst so aus, als könne Aachen den Schwung aus dem Satzgewinn mitnehmen. Es sah so aus, als würden die Gäste von Calcit Volley Kamnik ins Grübeln kommen. Doch weit gefehlt. Nach dem ersten Satzdrittel waren es die Sloweninnen, die den Satz an sich rissen. 11:18 war folgerichtig der Rückstand, den Aachen nach einer von Saskia von Hintum genommenen Auszeit aufholen musste. Auch diese Worte verfehlten ihr Ziel nicht: in dieser Phase war Aachen wieder spielbestimmend. Taylor Agost und Nicole Oude Luttikhuis sowie Krista DeGeest brachten Kamnik immer wieder Probleme. Bis auf 20:21 kam Aachen heran. Aber Kamnik wollte auf keinen Fall Satz 2 abschenken um nicht selber unter Zugzwang zu geraten. Spannung pur! 23:23. Auszeit. 24:23. Satzball! 24:24! Die Halle tobte. Erst der dritte Satzball brachte das erlösende 27:25 und die 2:0-Satzführung.

Im dritten Satz konnten die Aachenerinnen zunächst nicht ganz an den Vollgas-Volleyball der ersten beiden Durchgänge anknüpfen. Die Ladies in Black liefen beständig einem mehr oder weniger großen Rückstand hinterher. Mehr als ein zwischenzeitliches 20:22 war nicht drin. Calcit Kamnik gewann dann auch verdient Durchgang drei, somit stand es 2:1 für Aachen.

Satz vier stand somit wieder unter klaren Vorzeichen für Aachen: Satzgewinn würde Golden Set bedeuten, Satzverlust wäre das Ende im Europapokal! Davon lies sich das Team aber nicht beeindrucken und auch erstmal nicht von den bisher druckvollen Aufschlägen von Kamnik. Lange Zeit konnte Aachen eine kleine Führung behaupten. Aber ausgerechnet in der Schlussphase geriet man dann mit 19:20 erstmals in Rückstand. Spannung pur im Hexenkessel von Aachen. Es hielt keinen mehr auf den Sitzen. 21:23. Die Luft wurde dünn und Kamnik stand kurz vor dem Viertelfinaleinzug. Marrit Jasper war es, die das erstmal mit einem beherzten Schlag zu verhindern wusste: 23:24. Irre dann der Satzball. Wie das ganze Spiel bisher hart umkämpft aber mit dem besseren Ende für Calcit Volley Kamnik: 26:24 bedeutet 2:2 und das Ende im Europapokal im Achtelfinale.

Der fünfte Satz hatte somit nur noch kosmetische Bedeutung und die Geschichte schnell erzählt: bei Kamnik war die Luft raus und so sicherte sich Aachen diesen schnell mit 15:6.

„Wir sind echt traurig, dass wir ausgeschieden sind. Wir haben echt alles gegeben. Insgesamt hat der CEV-Challenge-Cup echt Spaß gemacht“ fasste Mannschaftskapitänin Lisa Gründing zusammen.

Gästetrainer Gregor Rozman hatte indes nur lobende Worte für das Publikum: „Im Vorfeld sagte man mir, dass Aachen die Heimat des Respekts ist. Jetzt weiss ich warum. Vielen Dank diesem Publikum für diesen tollen Abend.”

Aachens Trainerin Sakia van Hintum sah indes den Knackpunkt im Hinspiel: “Der Rückstand war einfach zu groß. Im heutigen vierten Satz haben wir dann leider zu viele eigene Fehler gemacht. Insgesamt bin ich aber froh, dass uns heute wieder alle elf Spielerinnen zur Verfügung standen.“

Text und Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 4 12
2 SC Potsdam 4 11
3 Ladies in Black Aachen 4 8
4 VfB Suhl LOTTO Thüringen 4 7
5 USC Münster 4 7
6 Rote Raben Vilsbiburg 4 7
7 VC Wiesbaden 4 5
8 Dresdner SC 4 5
9 Schwarz-Weiß Erfurt 4 4
10 SSC Palmberg Schwerin 4 3
11 NawaRo Straubing 4 3
12 VC Neuwied 77 4 0