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Volleyball-Bundesliga
#15 - LiB Aachen : USC Münster
Ergebnis 0:3 (23:25, 18:25, 21:25)
Ladies in Black unterliegen in drei Sätzen aber nicht kampflos
Aachen. Das mit Spannung erwartete Derby der Ladies in Black mit dem USC Münster endet 0:3 (23:25, 18:25, 21:25). Aachen hält lange dagegen, doch Münster bleibt in den entscheidenden Momenten abgeklärter.
Satz eins bietet Spannung bis zum Schluss
Aachen startet mutig, doch Münster setzt früh kleine Ausrufezeichen und erspielt sich immer wieder Mini‑Runs. Die Ladies in Black bleiben dran, gleichen beim 23:23 sogar aus und bringen den Hexenkessel endgültig zum Brodeln. Ein Diagonalangriff der Gäste, der mit einem glücklichen Netzroller fällt, bringt Münster den Satzball. Kurz darauf landet ein Aachener Angriff im Aus – 23:25. Ein Satz, der genauso gut andersherum hätte kippen können.
Erstes Comeback, dann reißt Münster das Ruder herum
Der zweite Durchgang beginnt denkbar ungünstig: 4:9, erste Auszeit. Doch Aachen zeigt Charakter, kämpft sich über 11:12 und 13:13 zurück. Ein starker Block und ein Münsteraner Angriffsfehler bringen sogar die erste Aachener Führung des gesamten Spiels. Doch Münster bleibt stabil, dreht das Momentum erneut und erspielt sich sechs Satzbälle. Den ersten verwandelt Elena Kömmling mit einem cleveren Angriff – 18:25. Aachen nun 0:2 hinten, aber keineswegs gebrochen.
Neuer Schwung, aber Münster bleibt eiskalt
Nach der 6‑Minuten‑Pause kommen die Ladies in Black mit frischem Spirit zurück. Die Gastgeberinnen setzen Akzente, führen 9:6, und Münster muss die Auszeit ziehen. Doch der USC findet die passende Antwort, gleicht aus und setzt sich auf 13:16 ab. Aachen reagiert mit einem Wechsel im Zuspiel, kämpft sich auf 20:21 heran und lässt den Hexenkessel beben. Doch Münster bleibt in den entscheidenden Rallys konsequent und macht den Deckel drauf – 21:25.
Trainerin unzufrieden, aber optimistisch
Aachens Cheftrainerin Mareike Hindriksen ist direkt nach dem Spiel enttäuscht und verlangt mehr Disziplin bei der Umsetzung des guten Trainings. Die Gäste haben allerdings ihrerseits clever ihre Möglichkeiten genutzt und damit gepunktet. Aachens Team ist auch eine junge Truppe, gibt sie zu Bedenken. Worte des Dankes findet sie erneut für den wie immer anfeuernden Hexenkessel. Das heutige Spiel wird seine Auswertung bekommen und dann geht es optimistisch an die nächsten Aufgaben.
Fazit – Niederlage, aber kein Einbruch
Aachen unterliegt 0:3, das Spiel hat dennoch alles, was ein Derby braucht. Die Moral beider Teams ist stark, das heimische Publikum ist wie immer laut und steht, ganz wie es sich im Hexenkessel gehört, hinter den Ladies in Black. Und auch die mitgereisten Fans der Green Kalinen lassen nicht nach. Der Support hätte eine eigene Medaille verdient.
Münster agiert in den Schlüsselmomenten abgeklärter und nimmt die Punkte mit, doch die Ladies in Black zeigen, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken. Der Hexenkessel steht und das Team auch.
Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Ulli Mühlhoff
Aachen will Platz fünf sichern – Münster sitzt im Nacken
Aachen. Wenn am kommenden Samstag um 18:30 Uhr der erste Aufschlag im Hexenkessel erfolgt, dann steht weit mehr als ein gewöhnliches Ligaspiel an. Der USC Münster kommt zum Derby in die Kaiserstadt, und das sorgt traditionell für pulsierende Stimmung – präsentiert vom Tagessponsor Johnson & Johnson MedTech.
Kopf-an-Kopf-Rennen vor den Playoffs
Dieses Mal liegt besondere Spannung über der Begegnung: Die Tabellensituation könnte enger kaum sein. Die Ladies in Black stehen aktuell auf dem fünften Platz mit 24 Punkten, während der USC Münster direkt dahinter lauert – sechster Platz, 23 Punkte, lediglich einen einzigen Zähler entfernt aber mit einem Spiel weniger.
Dieses Derby ist ein echtes Sechs‑Punkte‑Spiel. Ein Heimsieg könnte Aachen wichtige Punkte sichern und symbolisch den Anspruch auf die obere Tabellenhälfte unterstreichen. Münster hingegen weiß genau, dass ein Auswärtserfolg im Hexenkessel den Platztausch bedeuten würde – und der emotionale Schub eines Derbytriumphs wäre zusätzlich enorm. Beide Teams treten also mit maximaler Entschlossenheit an, und schon jetzt ist klar: Die Bedeutung dieses Spiels geht weit über die üblichen drei Punkte hinaus.
Derbyfieber in Aachen
In Aachen steigt der Puls, je näher der Samstag rückt. Der Hexenkessel gilt in der Liga als einer der lautesten und intensivsten Orte, um Volleyball zu spielen, und die Ladies in Black wissen sehr genau, dass sie auf diese Energie bauen können. Der Heimvorteil ist mehr als nur ein atmosphärischer Bonus. Er ist ein strategischer Ankerpunkt. Die Mischung aus sportlicher Relevanz und emotionaler Brisanz macht diese Partie zu einem der Highlights der Hauptrunde.
Fanpower als 7. Spielerin
In Aachen spricht niemand mehr ausschließlich vom Team auf dem Feld. Die Fans, die jedes Mal die Halle in einen Hexenkessel verwandeln, sind längst als siebte Spielerin etabliert. Ihr Einfluss ist unbestritten, ihre Lautstärke legendär. Auch an diesem Samstag wird ihre Präsenz eine zentrale Rolle spielen.
Resttickets sind weiterhin verfügbar, und die Halle sowie die Abendkasse öffnen um 17:00 Uhr.
Für alle, die nicht live dabei sein können
Natürlich wäre es fast schon ein sportliches Vergehen, dieses Derby zu verpassen. Doch wer es nicht in die Halle schafft, muss nicht auf die volle Dröhnung Volleyball verzichten. Das Spiel wird wie gewohnt live auf dyn.sport ab 18:10 Uhr übertragen.
Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl
Bildergalerie
Tabelle
| Platz | Verein | Spiele | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Allianz MTV Stuttgart | 16 | 48 |
| 2 | VfB Suhl LOTTO Thüringen | 16 | 40 |
| 3 | SSC Palmberg Schwerin | 17 | 40 |
| 4 | Dresdner SC | 16 | 34 |
| 5 | USC Münster | 16 | 29 |
| 6 | Ladies in Black Aachen | 17 | 27 |
| 7 | Schwarz-Weiß Erfurt | 16 | 19 |
| 8 | VC Wiesbaden | 16 | 17 |
| 9 | Skurios Volleys Borken | 17 | 7 |
| 10 | Binder Blaubären TSV Flacht | 16 | 6 |
| 11 | ETV Hamburger Volksbank Volleys | 17 | 3 |


