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Volleyball-Bundesliga
#13 SSC Palmberg Schwerin - LiB Aachen
Ergebnis 0:3 (19:25, 17:25, 21:25)
Trotz starker Phasen fehlt Aachen die Konstanz im Spitzenspiel
Schwerin. 0:3 (19:25, 17:25, 21:25) heißt es am Ende beim Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin. Die Ladies in Black müssen die Rückfahrt mit leeren Händen antreten, obwohl das zu Beginn anders aussah.
Aachen legt los wie die Feuerwehr
Im ersten Satz erwischt Aachen einen Traumstart und setzt sich früh mit 5:1 ab. Nach einer Auszeit von Schwerin bleibt das Spiel zunächst ausgeglichen. Zwei lange Ballwechsel bringen den Gästen den Ausgleich zum 11:11, woraufhin Aachen eine Auszeit nimmt. In der entscheidenden Phase fordert Mareike Hindriksen mehr Druck im Angriff. Nach einem Doppelwechsel auf Aachener Seite sorgt ein Ass von Hannah Kohn für den Schlusspunkt – Aachen muss den Satz mit 19:25 abgeben.
Fehlerquote steigt, Schwerin übernimmt
Im zweiten Satz gerät Aachen mit 5:7 in Rückstand und die Cheftrainerin nimmt eine Auszeit, um mehr Emotion und Power einzufordern. Doch zahlreiche Aufschlagfehler auf beiden Seiten prägen das Spiel. Aachen bleibt bis 11:12 dran, verliert dann aber den Anschluss. Trotz weiterer Auszeiten und Wechseln gelingt es nicht, das Blatt zu wenden. Ein Ass von Schwerin und weitere Fehler führen zum klaren Satzverlust mit 17:25 aus Aachener Sicht.
Blocks und Wechsel – doch Schwerin bleibt stabil
Im dritten Satz steht Sindi Mico für Tsvetelina Ilieva in der Startaufstellung. Aachen punktet zu Beginn des Durchgangs durch drei direkte Blocks in Folge und führt 6:4. Doch Schwerin bleibt ruhig, zwingt Aachen bei 7:10 zur Auszeit und baut die Führung aus. Nach einem Rückwechsel auf Aachener Seite kann der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden. Der Satz endet mit 21:25 und Aachen konnte das Blatt nicht mehr wenden.
Fazit: Zu viele Fehler, Schwerin nutzt Chancen
Über das gesamte Spiel hinweg leistet sich Aachen zu viele Aufschlag- und Angriffsfehler. Schwerin bleibt souverän und hat wenig Mühe, das Spiel für sich zu entscheiden. Als MVPs werden Lea Ambrosius (Silber) und Hannah Kohn (Gold) ausgezeichnet.
Ladies in Black nicht locker genug
Lea Ambrosius zeigt sich nach dem Spiel enttäuscht, als Team nicht das gespielt zu haben, was man sich vorgenommen habe. Aachen wollte unbedingt in Schwerin gewinnen, man sei dadurch zu angespannt gewesen und habe deswegen einige Fehler mehr gemacht. Die Rückkehr nach Schwerin habe sich für sie persönlich gut angefühlt, weil sie alles kennt und auch die Fans ein wenig vermisst hat. Sie hätte gerne hier gewonnen.
Neue Chance schon am Sonntag
Die nächste Gelegenheit, zu gewinnen, gibt es für die Kaiserstädterinnen schon am kommenden Sonntag, wenn der ETV Hamburger Volksbank Volleys in Aachen zu Gast ist.
Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: SSC Palmberg Schwerin// Hanna Jehring
Ladies in Black wollen gute Performance nutzen und den Favoriten ärgern
Aachen. Am Mittwoch um 18:00 Uhr treten die Ladies in Black Aachen auswärts beim SSC Palmberg Schwerin an. Die Partie steigt in der Palmberg- Arena – und sie bringt ein echtes Spitzenspiel der aktuellen Hauptrunde mit sich.
Tabellenbild vor dem Spiel
Schwerin hat als drittplatziertes Team bisher 8 Siege aus 12 Spielen eingefahren und sich mit 26 Punkten fest in der Spitzengruppe verankert. Die Gastgeberinnen punkten mit starken Satzverhältnissen (29:14) und sind in der Palmberg-Arena traditionell ein echter Brocken für jeden Gegner.
Aachen hat als Team auf Platz fünf 7 Siege aus 12 Spielen und 21 Punkte und eine Menge Selbstbewußtsein im Gepäck. Die Ladies in Black haben sich diese Saison schon mehrfach als echter Stachel im Fleisch der Topteams gezeigt und wollen genau da weitermachen.
Motivation der Aachenerinnen
Sie gehen in die Begegnung mit dem Ziel, möglichst viel aus Schwerin mitzunehmen und den Favoriten so lange wie möglich unter Druck zu setzen. Das Team zeigt sich auswärts mutig, setzt auf stabile Annahme und variable Angriffe – und hat ohne Zweifel den Spirit, auch in der Volleyballhochburg Schwerin mit Biss zu agieren.
Schlüssel zum Spiel
In der heimischen Palmberg-Arena sind es die Gastgeberinnen, die ihrem eigenen Anspruch und dem ihrer Fans gerecht werden wollen. Aachen kann bei den Schwerinerinnen frei aufspielen. Gelingt es, diese Lockerheit mit ins Spiel zu nehmen, ist vieles möglich.
Ausblick
Schwerin geht auf jeden Fall als Favorit in diese Begegnung. Aachen kann jeder Satzgewinn helfen, die Tabellenposition im oberen Drittel zu stabilisieren. Ein spannender Volleyballabend ist garantiert. Einige der treuen Aachener Fans sind sicher auch in der nördlichsten Volleyballarena mit von der Partie. Alle Daheimgebliebenen können wir immer auf dyn.sport live dabei sein und die Daumen drücken.
Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl
Bildergalerie
Tabelle
| Platz | Verein | Spiele | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Allianz MTV Stuttgart | 16 | 48 |
| 2 | VfB Suhl LOTTO Thüringen | 16 | 40 |
| 3 | SSC Palmberg Schwerin | 17 | 40 |
| 4 | Dresdner SC | 16 | 34 |
| 5 | USC Münster | 16 | 29 |
| 6 | Ladies in Black Aachen | 17 | 27 |
| 7 | Schwarz-Weiß Erfurt | 16 | 19 |
| 8 | VC Wiesbaden | 16 | 17 |
| 9 | Skurios Volleys Borken | 17 | 7 |
| 10 | Binder Blaubären TSV Flacht | 16 | 6 |
| 11 | ETV Hamburger Volksbank Volleys | 17 | 3 |


