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#10 VfB Suhl : LiB Aachen
Ergebnis: 2:3 (18:25, 26:24, 18:25, 25:20, 13:15)
Die Ladies in Black überzeugen einmal mehr mit Geschlossenheit und Selbstbewußtsein
Suhl. Das Spiel in der Suhler Wolfsgrube endet 2:3 (18:25, 26:24, 18:25, 25:20, 13:15) – Aachen erkämpft sich bei den favorisierten Suhlerinnen einen Punkt, zeigt Moral und beeindruckt mit starker Blockarbeit und Angriffsstärke auf Augenhöhe.
Nervöser Start mit viel Druck und einigen Fehlern
Die Ladies in Black starten nervös in den ersten Satz und leisten sich einige Aufschlagfehler, während Suhl konsequent agiert und sich den Durchgang mit 18:25 verdient sichert. Die Ladies in Black lassen sich jedoch nicht beeindrucken und bleiben selbstbewusst. Im zweiten Durchgang präsentiert sich Aachen stabiler, nutzt die eigenen Chancen und bleibt auch gegen starke Suhler Blocks ruhig – der Mut wird mit 26:24 Zählern und dem Satzausgleich belohnt. Einen grundlegenden Anteil daran hat die Defense der Kaiserstädterinnen. Besonders Kacey Jost und Zoi Mavrommatis haben großen Anteil daran, dass Suhl nachdenklich wird.
Verletzungspech verschafft den Gastgeberinnen einen kleinen Vorteil
Im dritten Satz zwingt die sehr starke Aachener Annahme Suhl zu mehr Risiko. Das wirkt sich sowohl auf die Angriffsleistung der Gastgeberinnen als auch auf die Fehlerquoten sichtlich aus. Leider verletzt sich Corina Glaab und Marit Zander übernimmt die Spielregie. Aachen hält dagegen, doch Suhl nutzt die kurze Verunsicherung clever und entscheidet den Satz für sich. Das 18:25 Satzergebnis stellt sich auf dem Spielfeld nicht so deutlich dar, wie auf der Anzeigetafel. Marit Zander findet sich schnell in ihre wichtige Rolle ein.
Konzentrierte Aachenerinnen und zeitweise ratlose Gastgeberinnen
Im vierten Satz spielt Aachen noch konzentrierter und erhöht den Druck auf die Gastgeberinnen. Der Aachener Block – eigentlich eines der wichtigsten Spielelemente Suhls – entschärft den bekannt starken Suhler Angriff ein ums andere Mal. Besonders Lea Ambrosius überzeugt am Netz und entschärft zahlreiche Suhler Angriffe. Die Ladies in Black agieren nervenstark und gleichen erneut aus.
Knapper Tiebreak mit glücklichem Ende für den VfB Suhl
Der Entscheidungssatz bleibt bis zum Ende spannend. Trotz großem Kampfgeist muss Aachen den letzten Durchgang knapp mit 13:15 abgeben. Das Spiel ist insgesamt Werbung für den Volleyball und ein spannender Jahresabschluss.
Zander und Dotson wertvollste Spielerinnen
Marit Zander, die beinahe nahtlos allein die Spielregie der Ladies in Black übernahm, wird als wertvollste Aachener Spielerin ausgezeichnet. Sanaa Dotson punktet für Suhl mehrfach entscheidend und erhält dafür die goldene MVP-Medaille. Die Ladies in Black können stolz auf ihre Leistung und den einmal mehr bewiesenen Teamgeist sein.
Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: VfB Suhl Lotto Thüringen
Ladies in Black Aachen wollen in Thüringer Stimmungshochburg punkten
Aachen. Am 27.12.2025 um 19:00 Uhr kommt es in der Suhler Wolfsgrube zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen den Ladies in Black Aachen und dem VfB Suhl Lotto Thüringen.
Aktuelle Tabellensituation
Die Favoritinnen dieser Partie sind die Gastgeberinnen. Auf Platz drei der aktuellen Tabelle, mit einem Spiel und sechs Punkten mehr rangieren sie zwei Plätze vor den Ladies in Black. Suhl hat den amtierenden Deutschen Meister Schwerin in der eigenen Halle mit 3:1 besiegt und die Dresdnerinnen im Halbfinale aus dem ZOI DVV Pokal geworfen.
Der Dresdner SC hat sich in gewisser Weise mit einem 3:2 im Punktspiel zuletzt revanchiert und damit gezeigt, dass es auch Möglichkeiten gibt, die angriffsstarken Thüringerinnen mit viel Einsatz in Schwierigkeiten zu bringen.
Ausblick: Chancen, Herausforderungen und Schlüsselspielerinnen
Die Wolfsgrube gilt als einer der stimmungsvollsten Orte in der Bundesliga – eine Herausforderung, der sich die Ladies in Black mit viel Motivation stellen. Unterstützt werden sie dabei auch von ihren mitgereisten Fans.
Traut man der Statistik liegt der größte Vorteil des Teams von Cheftrainerin Mareike Hindriksen im Aufschlag. Damit können die Ladies in Black Wirkung erzielen.
Ein Nachteil ist bestimmt nicht, dass mit Tim Berks, der an seine langjährige Wirkungsstätte nun als Gast zurückkehrt, ein Kenner der Suhler Volleyballseele im Aachener Trainerteam wirkt.
Stimmen aus dem Team: „Wir sind für alles offen.“
Nach dem Auswärtssieg beim Binder Blaubären TSV Flacht zeigte sich Celine Jebens optimistisch: „Wir sind für alles offen“, als sie nach den Aussichten für die kommenden Spiele gefragt wurde. Suhl ist in dieser Saison ein Wegweiser für die Aachenerinnen. Man wird sehen, ob ein Platz vier oder fünf in der Tabelle realistisch ist. Das Aachener Team weiß um seine eigenen Stärken und sieht der Herausforderung mit Vorfreude entgegen.
Fazit: Mit Teamgeist und Leidenschaft in die Wolfsgrube
Die Ladies in Black Aachen reisen mit viel Energie und Zuversicht nach Suhl. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem nötigen Mut ist auch in der Suhler Wolfsgrube ein Erfolg möglich. Die Fans dürfen sich auf ein packendes Spiel voller Emotionen auf und neben dem Spielfeld und mit spannenden Ballwechseln freuen.
Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl
Bildergalerie
Tabelle
| Platz | Verein | Spiele | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Allianz MTV Stuttgart | 19 | 55 |
| 2 | SSC Palmberg Schwerin | 19 | 46 |
| 3 | VfB Suhl LOTTO Thüringen | 19 | 45 |
| 4 | Dresdner SC | 19 | 43 |
| 5 | Ladies in Black Aachen | 19 | 33 |
| 6 | USC Münster | 19 | 30 |
| 7 | VC Wiesbaden | 19 | 19 |
| 8 | Schwarz-Weiß Erfurt | 19 | 19 |
| 9 | Skurios Volleys Borken | 20 | 10 |
| 10 | Binder Blaubären TSV Flacht | 19 | 10 |
| 11 | ETV Hamburger Volksbank Volleys | 19 | 5 |