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Barbora Kosekova führt Regie

Elfte Spielerin für 2021/22 fix
Paulina Hougard-Jensen zurück nach Dänemark

Barbora Kosekova
Zuspiel

Aachen. Eine mit großer Spannung erwartete Personalie von Volleyball-Bundesligist Ladies in Black Aachen steht nun fest: Barbora Kosekova kommt aus Ungarn vom Club Fatum Nyíregyháza (Pokalsieg 2021) nach Deutschland. Damit ist die 26-jährige slowakische Nationalspielerin Nachfolgerin von Mareike Hindriksen auf dieser Position. „Ich freue mich riesig auf die Ladies in Black. Ich habe schon viel über den Verein und seine besonderen Fans gehört. Ich wünsche mir, dass wir zusammen noch viel erleben“ so Kosekova in einem ersten Statement.

Die 1,78 Meter große Spielerin hat bereits in Deutschland gespielt, allerdings war dies in der Jugend in Grimma. Ihr Können wurde dann vor allem in Bratislava verfeinert. Neben Vereinen in Tschechien, Rumänien und Ungarn steht auch ein Gastspiel und Pokalsieg in Italien (Saison 2019/20 Delta Informatica Trentino) in ihrer ganz persönlichen Volleyball-Vita.

Die sportliche Leitung um Cheftrainer Guillermo Gallardo ist gespannt auf Barbora Kosekova: „Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Barbora auf dieser wichtigen Position. Auf dem Feld können wir uns auf Tempo und gute Lösungen freuen! Ihre Erfahrung, die sie derzeit auch bei der slowakischen Nationalmannschaft unter Beweis stellt, wird auch unserer Mannschaft zugutekommen.“

Somit ist der Kader für die kommende Saison 2021/22 fast komplett. 11 Spielerinnen stehen unter Vertrag, gesucht wird noch nach einer Mittelblockerin. Aber auch diese Personalie wird wohl sehr wahrscheinlich noch deutlich vor dem in sieben Wochen startenden ersten Training besetzt sein.

Keine Rolle in den Planungen der Ladies in Black Aachen wird Paulina Hougaard-Jensen spielen. Die 24-jährige Mittelblockerin kam im Sommer 2020 nach Aachen. Eine Verletzung stellte sich als schwerwiegender heraus als zunächst angenommen, sodass sie kein Spiel für die Ladies machen konnte. Dank Co-Sponsor NetAachen konnte die Dänin aber weiterhin in Aachen bleiben und behandelt werden aber eben auch NetAachen im Marketing unterstützen. Leider sieht es nun so aus, dass Paulina in ihre Heimat zurückkehren wird, um auch dort an einer Rückkehr auf das Volleyballfeld zu arbeiten „Wir bedanken uns bei unserem Co-Sponsor NetAachen für die Unterstützung und wünschen Paulina alles erdenklich Gute für ihre berufliche Zukunft. Wir hatten natürlich die Hoffnung, dass wir Paulina endlich im Hexenkessel sehen können, das wird nun leider nichts, aber auch das gehört zum Sport“ so Ladies-Geschäftsführer Sebastian Albert.

Text: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl
Foto: Slowakischer Volleyball Verband

Lydia Stemmler und Maja Löcker bekommen einen Platz im Bundesligakader

Aachen. Wieder eine Woche mit zwei guten Neuigkeiten bei den Bundesligavolleyballerinnen Ladies in Black. Die 19-jährige Diagonalangreiferin Lydia Stemmler wechselt vom VCO Dresden in die Kaiserstadt Aachen und wurde mit einem Vertrag für zwei Saisons ausgestattet. Außerdem erhält auch PTSV-Eigengewächs Maja Löcker wieder einen Vertrag für die Saison 2021/22.

Lydia Stemmler
Diagonal

Der VCO Dresden dient der Nachwuchsförderung des aktuellen Deutschen Meisters Dresdner SC, daher konnte Lydia Stemmler immer mal wieder oben „reinschnuppern“. Ihr Bundesligadebüt feierte die 1,86 Meter große Spielerin bereits im November 2018 im Trikot des VCO Berlin (über ein Zweitspielrecht).Für den Dresdner SC stand Lydia im März 2021 gegen die Ladies in Black Aachen im Bundesliga-Playoff Spiel auf dem Feld.

Für die gebürtige Dresdnerin Stemmler kommt nun also ein großer Schritt: „Nach 19 Jahren in Dresden bin ich nun sehr gespannt und auch aufgeregt, nach Aachen zu ziehen und dort den Schritt in die 1. Liga zu wagen. Spiele von Aachen sind mir besonders durch den sehr positiven und kämpferischen Teamspirit sowie die einmalige Stimmung im Hexenkessel in Erinnerung geblieben. Ich bin sehr glücklich darüber, in Aachen die Chance zu bekommen, mich auf einem höheren Niveau weiterzuentwickeln und eine Lady in Black zu sein.“

Maja Löcker
Außenangriff

Maja Löcker wurde bereits in der letzten Saison in den Bundesligakader gezogen. Ihre Ausbildung soll nun aber nach bestandenem Abitur noch intensiviert werden. „Ich habe mich riesig gefreut, als ich gehört habe, dass mein Vertrag verlängert wird und ich die Chance bekomme, unter Guillermo Gallardo trainieren zu können. Ich denke, von so einem erfahrenen Trainer kann ich noch sehr viel lernen und ich hoffe, dass er mich auch entsprechend fördert“ so Maja Löcker.

Auch Cheftrainer Guillermo Gallardo freut sich auf die jungen Spielerinnen: „Lydia Stemmler ist eine sehr talentierte Spielerin und wir sehen in ihr noch viel Potenzial. Das gilt auch für Maja Löcker.“

Normalerweise wäre die Personalsuche auf der Diagonal-Position damit auch abgeschlossen. Tatsächlich entstand aber doch noch unerwartet Handlungsbedarf: die als Hauptangreiferin verpflichtete Lara Davidovic verletzte sich nur wenige Wochen nach ihrer Vorstellung als Lady in Black so schwer bei einem Länderspiel mit Frankreich (u.a. Kreuzbandriss), dass ein Einsatz in der Saison 2021/22 ausgeschlossen ist.

„Tatsächlich kommt auch der Vertrag nun gar nicht zustande da jede neuverpflichtete Spielerin kurz vor Vertragsbeginn, das wäre hier der 1. Juli 2021 gewesen, noch mal sportmedizinisch von unseren Experten auf Herz und Nieren geprüft wird. Bei einer derartig schweren Verletzung ist das natürlich hinfällig. Wir bedauern das sehr und es ist weder für die Spielerin noch für uns als Ladies in Black eine schöne Situation. Wir wünschen Lara Davidovic eine komplikationsfreie Operation Ende Juni und drücken alle Daumen für die anschließende Reha. Tatsächlich machen wir uns aber nun auf die Suche nach einer anderen Diagonal-Angreiferin. Ich bin optimistisch, dass wir hier schon bald gute Neuigkeiten verkünden können“ erklärt Geschäftsführer Sebastian Albert die aktuelle Situation.

Fotos: Ladies in Black Aachen
Text: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Tess Clark und Lindsay Dowd kommen aus dem Heimatland von Co-Sponsor Emerson

Aachen. Wieder eine Woche mit gleich mehreren guten Nachrichten beim Volleyball-Bundesligisten Ladies in Black Aachen. Mittelblockerin Tess Clark hat in Aachen unterschrieben, Zuspielerin Lindsay Dowd zieht es zurück an die alte Wirkungsstätte und Co-Sponsor Emerson verlängert sogar um weitere zwei Jahre.

Tess Clark - Vizemeisterin und Pokalsiegerin

Doch der Reihe nach: Die US-Amerikanerin Tess Clark spielt tatsächlich schon seit 2018 in Europa, zunächst in Frankreich bei SRD Saint-Die-des-Vosges und danach zwei Jahre unter dem neuen Aachener Cheftrainer Guillermo Gallardo in Spaniens höchster Liga bei Feel Volley Alcobendas. Somit kommt die Mittelblockerin als aktuelle spanische Pokalsiegerin und Vizemeisterin nach Aachen. Sie ist 25 Jahre jung und 1,90 Meter groß. „Tess bringt schon viel mit aber hat auch noch viel Potential. Die Deutsche Bundesliga ist für sie persönlich der nächste Schritt, den wir ihr voll zutrauen.  Sie ist eine großartige Teamplayerin und sehr engagiert bei der Sache.“ so Cheftrainer Guillermo Gallardo.

Lindsay Dowd - kehrt gerne nach Aachen zurück

Die zweite US-amerikanische Verpflichtung ist keine Unbekannte! Bereits in der Saison 2016/17 und 2017/18 trug sie das Aachener Trikot, anschließend wechselte sie nach Frankreich zum Club Pays d´Aix Venelles: das „California Sunshine Girl“ Lindsay Dowd!

Nun also die Rückkehr in die Kaiserstadt: „Aachen hatte immer einen besonderen Platz in meinem Herzen, umso mehr freue ich mich wieder für die Ladies in Black spielen zu dürfen!“ so Lindsay Dowd.

Über zwei Zugänge aus den USA freut sich auch Co-Sponsor Emerson, schließlich hat der amerikanische Technologiekonzern mit über 70.000 Mitarbeitern seinen Stammsitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Die europäische Zentrale dieses Konzerns liegt im Aachener „Silicon Valley“ Oberforstbach. Schon viele Jahre ist Emerson den Ladies in Black über Jean Janssen – Präsident von Emerson Europe – eng verbunden.  Dennoch ist es keinesfalls selbstverständlich, dass nun die Partnerschaft als Co-Sponsor gleich um weitere zwei Jahre verlängert wurde.

„Das zeugt von großem Vertrauen, für das ich sehr dankbar bin. Es belohnt aber auch unsere Arbeit hier. Es ist ein riesiger Ansporn, dass nun nach dem Hauptsponsor auch beide Co-Sponsoren unseren Weg seit vielen Jahren und eben auch weiterhin unterstützen. Das ist die Basis für den Spitzensport hier in Aachen in der 1. Volleyball-Bundesliga.“ so Geschäftsführer Sebastian Albert

„Seit ich 2014 das erste Mal ein Heimspiel der Ladies in Black besucht habe, bin ich großer Fan. Die Ladies in Black Aachen passen sehr gut zu Emerson, denn die Förderung von zielorientierten Frauen ist nicht nur für uns intern sondern auch in Zusammenarbeit mit den LiB eine große Herzensangelegenheit.“ so Jean Janssen, Präsident von Emerson Europe.

Photos: Ladies in Black // Andreas Steindl und Privatarchiv Tess Clark
Text: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Co-Sponsor NetAachen unterstützt auch 2021/22 die Ladies

Aachen. Schon wieder kann Volleyball-Bundesligist Ladies in Black Aachen gleich zwei sehr gute Nachrichten verkünden: zum einen konnte mit Eva Hodanova eine absolute Wunschspielerin verpflichtet werden und zum anderen bleibt auch NetAachen den Ladies in Black treu.

Eva Hodanova ist tschechische Nationalspielerin, 1,89 Meter groß und wechselt aus ihrer tschechischen Heimat nach Aachen. Die deutsche Bundesliga ist für die erfahrene Spielerin dabei aber alles andere als Neuland, sie schlug bereits für den Dresdner SC (2016-2018) und den SC Potsdam (2018/19) auf.

„Eva Hodanova bringt sehr viel Erfahrung und Qualität mit. Sie hat alles, was wir uns wünschen: eine gute Höhe im Angriff, einen super Aufschlag und einen guten Block. Dazu kennt sie die Deutsche Bundesliga bereits.“ so Cheftrainer Guillermo Gallardo.

Für Eva Hodanova sind die Ladies in Black und die Deutsche Bundesliga etwas ganz Besonderes: “ Ich habe mich sehr über das Angebot aus Aachen gefreut, wieder in der Bundesliga spielen zu können. Bei den Ladies in Black wird Volleyball gelebt. Ich freue mich auf meine neue Mannschaft und auf die Spiele mit hoffentlich vielen Fans in der Halle.“

Auch NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider freut sich, dass die neue Mannschaft nun immer mehr ein konkretes Gesicht bekommt: „Als langjähriger Partner der Ladies in Black verfolgen wir natürlich immer sehr interessiert, was gerade passiert. Bei den Neuverpflichtungen vertrauen wir voll und ganz der sportlichen Expertise des Trainerteams. Wir als NetAachen freuen uns daher sehr, auch in der kommenden Saison Co-Sponsor der Ladies in Black zu sein. Ich glaube fest daran, dass wir zusammen mit den tollen Fans wieder das eine oder andere Volleyball-Fest in der Neuköllner Straße feiern können.“

„NetAachen ist als langjähriger Partner der Ladies in Black nicht mehr wegzudenken. Es freut mich sehr, dass NetAachen weiterhin von unseren Ideen überzeugt ist. Ich danke NetAachen Geschäftsführer Andreas Schneider für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“ so LiB-Geschäftsführer Sebastian Albert nach der Vertragsverlängerung.

Mit der Außenangreiferin stehen nun sechs Spielerinnen für die voraussichtlich im Oktober startende Saison 2021/22 fest: :  Jana-Franziska Poll (Außenangriff), Annie Cesar (Libera), Leonie Schwertmann (Mittelblock), Lena Vedder (Außenangriff) sowie Lara Davidovic (Diagonal) und Eva Hodanova (Außenangriff).

Photo: Ladies in Black Aachen // Archiv Hodanova
Text: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Hauptsponsor STAWAG bleibt weiter an Bord

Aachen. Mit gleich zwei guten Neuigkeiten kann Volleyball-Bundesligist Aachen aufwarten: zum einen konnte man Lara Davidovic auf der wichtigen Position der Diagonalangreiferin verpflichten und zum anderen setzt Hauptsponsor STAWAG sein Engagement fort.

Lara Davidovic war bisher ausschließlich in der 1. französischen Liga unterwegs nämlich bei ASPTT Mulhouse, Paris Saint-Cloud sowie in den letzten beiden Spielzeiten bei Saint-Raphael Var Volley-Ball. Hier war die französische Nationalspielerin auch Mannschaftskapitänin.

Nun will die 23-jährige erstmalig ihre heimatliche Komfortzone verlassen und wechselt zu den Ladies in Black Aachen in die 1. Bundesliga: „Ich komme nach Aachen, weil mich die Ideen des Clubs überzeugt haben. Das erste Mal im Ausland wird für mich persönlich natürlich eine ganz neue Herausforderung werden. Seit einigen Jahren verfolge ich nun schon die deutsche Liga und finde sie sehr attraktiv. Mir gefällt besonders die Mentalität dort. Ich hoffe, dass wir als Mannschaft in der neuen Saison schnell zusammenfinden und den Club weiterentwickeln können.“

„Lara ist trotz ihren jungen Alters eine Spielerin, die auf und neben dem Feld mitreißen wird. Sie konnte in der abgelaufenen Saison Platz 2 in der Scorerliste in Frankreich erringen. Sie ist ein Brechertyp, dazu Linkshänderin, das ist schon sehr interessant.“ gibt Sport-Koordinatorin Mareike Hindriksen Einblicke, was die Fans für einen Spielertyp da erwarten können. Während Davidovic also Neuland betritt hat die Partnerschaft mit der STAWAG schon fast Tradition aber wird von den Verantwortlichen der Ladies keinesfalls als selbstverständlich angesehen: „Wir sind froh, die STAWAG als unseren Hauptsponsor auch in der kommenden Saison an unserer Seite zu wissen. Die STAWAG unterstützt uns nun schon seitdem wir in der 1. Bundesliga spielen und seit fast 10 Jahren als Hauptsponsor. Natürlich ist es kein Geheimnis, dass Erstliga-Volleyball ohne unsere tollen Partner nicht zu realisieren ist. Die STAWAG leistet somit einen ganz wichtigen Teil dazu. Wir freuen uns daher sehr auf viele gemeinsame „elektrisierende Momente“ in der kommenden Saison.“ so LiB-Geschäftsführer Sebastian Albert.

Auch die STAWAG bekräftigt die Partnerschaft: „Die Ladies in Black sind für uns eine Herzensangelegenheit: Als Botschafterinnen für Aachen und für den Volleyballsport punkten sie mit Fairness, Dynamik, Engagement und Spielfreude“, erläutert Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG. „Dabei begeistern uns nicht nur das Team und das Team hinter dem Team, sondern auch die tolle Atmosphäre in der Halle, die enthusiastischen Fans und die Gemeinschaft der vielen Unterstützer. Wir hoffen sehr, dass wir uns alle in der neuen Saison wieder im Hexenkessel treffen und unsere Mannschaft gemeinsam anfeuern können.“

Somit haben die Verantwortlichen also zwei ganz wichtige Bausteine für die kommende Saison unter Dach und Fach. Bisher haben folgende Spielerinnen einen Vertrag für die kommende Saison:  Jana-Franziska Poll (Außenangriff), Annie Cesar (Libera), Leonie Schwertmann (Mittelblock), Lena Vedder (Außenangriff) sowie Lara Davidovic (Diagonal).

Foto: Ladies in Black Aachen // Privatsammlung Davidovic
Text: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Außenangreiferin wechselt aus Wiesbaden nach Aachen

Lena Vedder im Trokot der LiB

Aachen. Nach den wichtigsten Personalien Trainer (Guillermo Gallardo) und Co-Trainerin (Mareike Hindriksen) können die Verantwortlichen von Volleyball-Bundesligist Ladies in Black nun den ersten Neuzugang präsentieren: Lena Vedder.

Die 25-jährige Deutsche wechselt nach zwei Jahren beim Liga-Konkurrent VC Wiesbaden ins Dreiländereck.  Erste Luft in der höchsten Spielklasse schnupperte sie beim USC Münster 2017. Das Volleyball-Spiel erlernte sie in ihrem Geburtsort Neheim beim dortigen TV im Sauerland. Von 2011 bis 2017 trug die 1,87 Meter große Außenangreiferin dann das Trikot des nur wenige Kilometer entfernten RC Sorpesee und schaffte 2015 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Bei langjährigen Fans der Ladies wird es hier sicher klingeln: auch Laura Feldmann spielte einige Jahre dort, auch mit Vedder zusammen.

Aachen hat Lena dabei schon sehr früh für sich auf der Volleyball-Landkarte entdeckt und war schon in jungen Jahren des Öfteren als Zuschauerin vor Ort: „Die Atmosphäre ist schon ganz besonders, ich freue mich sehr, hoffentlich schnell wieder vor diesen tollen Fans spielen zu dürfen.“

Aber auch auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Guillermo Gallardo freut sich Lena Vedder, die übrigens das Trikot mit der Nummer vier tragen wird: „Die Aussicht auf die Zusammenarbeit mit Guillermo Gallardo hat mich nicht lange überlegen lassen, in Aachen zu unterschreiben.“ Unterschrieben hat Lena übrigens einen Vertrag über zwei Jahre.

Nun heißt es erstmal, den Umzug von Wiesbaden nach Aachen zu organisieren. Bereits im Mai soll das passieren. Helfen wird ihr dabei sicherlich Mareike Hindriksen, mit der Lena Vedder zusammen beim USC Münster spielte.

Somit stehen aktuell vier Spielerinnen bei den Ladies in Black Aachen unter Vertrag:

Annie Cesar (Libera, Deutschland), Jana-Franziska Poll (Außenangriff, Deutschland), Leonie Schwertmann (Mittelblock, Deutschland) und Lena Vedder (Außenangriff, Deutschland).

Text und Photo: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Beide Spielerinnen bleiben für eine weitere Saison in Aachen

Annie Cesar wird auch in der Saison 2021/22 das orangene Trikot bei den Ladies in Black tragen
Leonie Schwertmann kann auch in der kommenden Saison mit Jana-Franziska Poll jubeln

Aachen.  Sowohl Mittelblockerin Leonie Schwertmann als auch Libera Annie Cesar haben die Angebote von Volleyball-Bundesligist Ladies in Black Aachen angenommen und jeweils einen Vertrag für die Saison 2021/22 unterschrieben.

„Ich habe mich sehr über das Angebot gefreut und musste nicht lange überlegen, es anzunehmen. Ich freue mich sehr auf eine zweite Saison in Aachen und lerne dann hoffentlich endlich unsere tollen Fans bei den Heimspielen richtig kennen“ so die 24-jährige Annie Cesar.

„Auch wenn die erste Saison sicher nicht einfach war und wir unser sportliches Potential nicht ganz ausschöpfen konnten, hat sich mein gutes Gefühl vom Anfang vollends bestätigt. Ich freue mich auf die nächste Saison in diesem professionellen Umfeld, jetzt auch mit dem neuen Cheftrainer Guillermo Gallardo. Ich fühle mich hier richtig wohl und freue mich sehr auf die nächste Saison!“ so die 27-jährige Leonie Schwertmann.

Somit stehen aktuell drei Spielerinnen bei den Aachenern für die Saison 2021/22 unter Vertrag: neben Annie Cesar und Leonie Schwertmann ist das Nationalspielerin Jana-Franziska Poll, die bereits im letzten Sommer einen Zweijahres-Vertrag unterzeichnete.

Bereits vermeldet wurde, dass Guillermo Gallardo für mindestens drei Jahre Cheftrainer sein wird. Ihm zur Seite steht Mareike Hindriksen als Co-Trainer und Sport-Koordinatorin.

Darüber hinaus stehen die Abgänge von Maddie Haynes, Rugile Lavickyte, Live Sorbo, Eline Timmerman sowie Nina Herelova (alle Ziel unbekannt) fest.

Text & Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Spielerin wird Co-Trainerin und Sport-Koordinatorin der Ladies in Black!

Aachen. Nur wenige Tage nach der Verpflichtung von Cheftrainer Guillermo Gallardo können die Verantwortlichen der Ladies in Black Aachen erneut gute Neuigkeiten verkünden: Mareike Hindriksen bleibt den Ladies in Black weitere drei Jahre erhalten, allerdings nicht mehr auf dem Feld, sondern vielmehr daneben! Nach 17 Jahren als Volleyball-Profi – davon 15 Jahre in der ersten Bundesliga – beendet die 33-jährige ihre aktive Karriere und übernimmt gleich zwei spannende Aufgaben in Aachen: Co-Trainerin und Sport-Koordinatorin.

Mareike Hindriksen konnte im Sommer 2020 erfolgreich den Trainer A-Schein erlangen. Durch ihre vielen Jahre in der Volleyball-Bundesliga – neben Aachen spielte sie auch in Emlichheim, Suhl, Hamburg, Stuttgart, Dresden, Münster und im tschechischen Prostejov, kennt sie die Liga und ihre Spielerinnen wie keine zweite.
In enger Abstimmung mit dem neuen Cheftrainer Guillermo Gallardo nahm die Idee, die verdiente Spielerin Hindriksen in die tägliche Trainingsarbeit einzubinden, Fahrt auf. Parallel wurde auch die Stelle der sportlichen Leitung vakant, da Sebastian Gutgesell aus privaten Gründen kürzertreten muss und nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung steht.

Mareike Hindriksen hat in der Volleyball-Bundesliga und auch in anderen Ligen ein sehr gutes Netzwerk zu Spielerinnen und Managern, die für den Bereich sportliche Entwicklung sehr wichtig sind. In Ihrer zusätzlichen Aufgabe als Sport-Koordinatorin soll sie gemeinschaftlich mit dem Cheftrainer und der Geschäftsführung den Kader der Ladies in Black formen. Die Entscheidungen rund um den Kader werden immer zusammen als Team getroffen.

Ladies-Geschäftsführer Sebastian Albert zeigt sich entsprechend froh, dass die gebürtige Emlichheimerin das Angebot annahm: „Mit Mareike Hindriksen haben wir eine Identifikationsfigur in unseren Reihen, die auch bei unseren PTSV-Aachen-Jugendmannschaften ein großes Vorbild ist. Großer Dank gilt natürlich Sebastian Gutgesell, der über Jahre zusammen mit den jeweiligen Trainern die Mannschaften der Ladies zusammenstellte und formte. Ich freue mich, dass er den Ladies in Black in einer anderen Funktion erhalten bleibt.“

Mareike Hindriksen freut sich nun auf ihr neues Tätigkeitsfeld: “Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Verantwortlichen der Ladies in Black. Wer mich kennt, der weiß, dass Aachen schon immer etwas Besonderes für mich war. Als junge Spielerin bin ich mit Aachen in die Bundesliga aufgestiegen und konnte mich anschließend in der 1. Bundesliga etablieren. Nun gibt mir erneut Aachen die Chance, nach meiner aktiven Karriere zwei sehr interessante Aufgaben zu übernehmen. Das motiviert mich enorm. Auch wenn es sich noch etwas ungewohnt anfühlt, nun nicht mehr aktiv auf dem Feld zu stehen, freue ich mich wahnsinnig auf das, was nun kommen wird. Guillermo Gallardo und ich wollen hier gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle und natürlich allen anderen Förderern der Ladies noch viel bewegen.”

Bildunterschrift: Mareike Hindriksen bei ihrem letzten Spiel als Spielerin im Viertelfinale der Playoffs in Dresden
Text & Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Vilsbiburger Meistertrainer wechselt aus Spanien nach Aachen

Aachen. Die wichtigste Personalie bei Volleyball-Bundesligist Ladies in Black Aachen konnte nun fest gemacht werden: Guillermo Gallardo wechselt zur 14. Saison der Aachenerinnen in der höchsten deutschen Spielklasse aus Spanien ins Rheinland.

Der 50-jährige ist dabei alles andere als unbekannt in der Liga, unter anderem war er bereits von 2007 bis 2013 für die Roten Raben Vilsbiburg verantwortlich und holte die Meisterschaft 2008 und 2010 sowie den DVV-Pokal 2009 nach Bayern. Die letzten drei Spielzeiten war er für den spanischen Club Feel Volley Alcobendas (nahe Madrid) verantwortlich und schrieb mit ihm Vereinsgeschichte: Gallardo verabschiedet sich mit dem Pokalsieg.

Zusätzlich hatte Gallardo immer wieder auch mit verschiedenen Nationalteams Erfolg: mit Rumänien qualifizierte er sich für die Europameisterschaft 2015, mit Schweden gewann er 2018 die European Silver League was gleichzeitig den Aufstieg in die Gold League bedeutete.

Gallardo spricht neben seiner Muttersprache Spanisch auch Englisch und Deutsch fließend. Ladies-Geschäftsführer Sebastian Albert: „Mit Guillermo Gallardo konnten wir einen unbestrittenen Volleyball-Fachmann für unsere wichtigste Stelle gewinnen. Unser Ziel ist es, mit diesem Trainer hier wieder langfristig etwas aufzubauen. Ich bin auch ein wenig stolz, dass wir diesen Trainer für unsere Ideen begeistern konnten, und ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.“

In einem für das Magazin VOLLEY im Oktober 2020 geführten Interview mit Jana-Franziska Poll sagte diese über ihren ehemaligen und nun zukünftigen Trainer: „Mit Guillermo Gallardo hatte ich wirklich einen Trainer, der mich beeindruckt hat. Damals ging ich nach Vilsbiburg und habe gedacht, ich könnte Volleyball spielen. Tatsächlich habe ich dort aber viele Kleinigkeiten erlernt, die mich Schritt für Schritt besser gemacht haben.“

„Ich freue mich sehr, wieder in der Volleyball-Bundesliga arbeiten zu können. Aachen und vor allem seine begeisterungsfähigen Fans kenne ich natürlich noch sehr gut. Hier wird Volleyball gelebt und darauf habe ich richtig Lust. Auch die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich überzeugt“ so Gallardo zu seinem Engagement.

Guillermo Gallardo erhält einen Vertrag über drei Saisons und sucht bereits ein passendes Objekt für seine Frau und seine Kinder (wer etwas Passendes hat, kann sich gerne melden: info@ladies-in-black.de)

Wichtigstes Augenmerk gilt nun dem noch zu vervollständigenden neuen Kader sowie der vakanten Stelle des Co-Trainers.

Voraussichtlich im August wird Guillermo Gallardo dann zum ersten Mal seine neue Mannschaft zum ersten gemeinsamen Training bitten.

Text: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Geschäftsführer Sebastian Albert dankt Bart Janssen

Aachen. Volleyball Bundesligist Ladies in Black Aachen und Trainer Bart Janssen setzen ihre Zusammenarbeit nicht fort. Der Vertrag des Belgiers lief mit Ablauf dieser Saison aus.

Bart Janssen startete sein Engagement in Aachen 2019/20 als Co-Trainer und somit Nachfolger von Erik Reitsma unter Saskia van Hintum. In gleicher Funktion ging er auch in diese Saison unter Eelco Beijl. Als im Herbst dann nach der Trennung von Eelco Beijl ein Cheftrainer dringend gesucht wurde, erklärte sich Bart Janssen in dieser sehr schwierigen Phase bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.

Bart Janssen gebührt daher ein großer Dank, die Mannschaft während der bereits laufenden Saison hauptverantwortlich übernommen zu haben. Durch einen beachtlichen Schlussspurt mit vier Siegen aus vier Spielen gegen unmittelbare Konkurrenten konnte er mit seinem Team das Minimalziel Platz 8 und somit die Qualifikation für die Play-Offs erreichen. Zum Saisonabschluss zeigte die Mannschaft in der vergangenen Woche nochmal, was in ihr steckt und lieferte zwei beachtliche Spiele gegen den Meisterschaftsfavoriten und Tabellenführer nach der Hauptrunde, Dresdner SC. Vor allem im Rückspiel brachten die Ladies in Black den hohen Favoriten an den Rand einer Niederlage. Die Ladies in Black beendeten diese für alle Beteiligten sicher nicht leichte Saison im Viertelfinale der Play-Offs.

Bart Janssen hat sich entschieden, eine neue Herausforderung zu suchen. Die Verantwortlichen der Ladies in Black stehen nun vor der Aufgabe, die wichtigsten Personalien, nämlich die Besetzung von Cheftrainer und Co-Trainer zu entscheiden. Hierzu gibt es schon einige Ideen und Gespräche, sodass diese Positionen schon bald qualitativ hochwertig besetzt werden können und selbstverständlich zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit präsentiert werden.

LiB-Geschäftsführer Sebastian Albert: „Unser Dank gilt Bart Janssen, der die Mannschaft in einer komplizierten Phase übernahm. Dank seiner akribischen Arbeit ist uns in einer schwierigen Saison noch die Qualifikation für die Playoffs gelungen. Wir wünschen Bart für seinen zukünftigen Weg alles Gute, viel Glück und Erfolg.“

Text & Photo: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl