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3:0 LiB Aachen VS Binder Blaubären Flacht

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Auswärtsspiel LiB Aachen vs VfB Suhl Lotto Thüringen Sa 14.03. | 18:00

#14 LiB Aachen : ETV Hamburg

Ergebnis 3:0 (27:25, 25:23, 25:13)

Nachbericht Aachen siegt gegen Hamburg in drei Sätzen Aachen erkämpft drei Punkte gegen hoch motivierte Hamburger innen

Heimsieg mit Geduld hart gegen hochmotivierte Gäste aus dem Norden erkämpft

Aachen. Mit 3:0 (27:25, 25:23, 25:13) sichert sich Gastgeber Aachen die wichtigen drei Punkte. Die Satzergebnisse spiegeln den Spielverlauf besser wider und mindestens ein Satzerfolg für die Gäste aus Hamburg wäre verdient.

Erster Satz: Zähes Ringen bis zur Crunchtime

Der Auftakt des Spiels zwischen Aachen und Hamburg verläuft alles andere als rund für die Gastgeberinnen. Aachen findet nur schwer ins eigene Spiel, zeigt einen fast fahrigen und unsicheren Start, bei dem kein wirklicher Spielfluss aufkommt. Hamburg erkennt die Unsicherheiten geschickt und setzt die Aachenerinnen konsequent unter Druck. Bis in die Crunchtime hinein führen die Gäste – erst nach fünf hart umkämpften Satzbällen gelingt es Aachen, den Durchgang knapp mit 27:25 für sich zu entscheiden. Diese Nervenstärke setzt ein erstes Ausrufezeichen, doch die Gastgeberinnen wissen, dass sie sich deutlich steigern müssen.

Zweiter Satz: Hamburg bleibt hartnäckig – Aachen setzt sich durch

Auch im zweiten Satz bleibt die Partie umkämpft. Hamburg agiert weiterhin beherzt und nutzt jede sich bietende Gelegenheit, während Aachen immer noch nicht richtig ins Rollen kommt. Die Gastgeberinnen wirken in ihren Aktionen zu statisch, was auch Cheftrainerin Mareike Hindriksen nicht entgeht. Sie fordert ihr Team mehrfach zu mehr Mut und Bewegung auf. Hamburg hält bis zum Schluss dagegen, doch die größere Erfahrung der Aachenerinnen und einige Einzelaktionen bringen letztlich die Entscheidung. Mit 25:23 holt sich Aachen auch den zweiten Satz und verschafft sich so eine komfortable Ausgangslage.

Dritter Satz: Marit Zander sorgt für neuen Schwung

Zur Freude der Fans steht Marit Zander im dritten Durchgang erstmals in der Startformation, nachdem sie bereits zum Ende des zweiten Satzes für frischen Wind gesorgt hat. Ihre Präsenz verleiht dem Aachener Spiel deutlich mehr Sicherheit. Jetzt spielt Aachen seine Stärken konsequenter aus und findet zu gewohnter Souveränität zurück. Ein besonderer taktischer Kniff: Mit gezielten Aufschlägen beschäftigt Aachen vor allem Hamburgs Außenangreiferin Svea Frobel, die sich im Verlauf der Partie kaum eine Verschnaufpause gönnen darf. Kurz vor Ende des dritten Satzes bekommt sie eine kurze Pause in der Annahme, doch der Rückstand ist für Hamburg bereits zu groß. Aachen dominiert das Geschehen und sichert sich den Satz deutlich mit 25:13.

Aachens Cheftrainerin nach dem Spiel

Mareike Hindriksen will sich nach dem Spiel den Erfolg nicht kleinreden lassen und betont die wichtigen drei Punkte zu Hause. Sie wird sich die Partie noch genau anschauen und dann entscheiden, was aus diesem Spiel für die Vorbereitung auf das sehr, sehr wichtige Derby am kommenden Samstag im Hexenkessel der Mannschaft lehrreiches bringen kann.

Wertvollste Spielerinnen Anna Hartig und Celine Jebens

Aus den Händen von Aachens dienstältester Ballrollerin Johanna erhält Anna Hartig von den ETV Hamburger Volksbank Volleys die silberne MVP-Medaille für die wertvollste Spielerin des Gästeteams. Sie sorgt schon vom ersten Durchgang an für Punkte in wichtigen Situationen und verleiht ihrem Team immer wieder mit starken Angriffen und stabiler Blockarbeit wichtige Impulse.

Celine Jebens hält schon zum vierten Mal die goldene Medaille der wertvollsten Spielerin in ihren Händen. Im Interview nach dem Spiel sind ihr die drei Punkte wichtig. Die Sätze eins und zwei sind trotz der Einstimmung, locker aber auf Sieg zu spielen, noch zu fahrig gewesen. Aber man könne, das sei das Gute daran, aus den Eigenfehlern lernen und sich weiterentwickeln. Das sei besser als vom Gästeteam vorgeführt zu werden. Im dritten Satz verlief für sie das Spiel dann besser, auch weil Marit Zander neue Impulse und nochmal neue Energie ins Spiel brachte. Sie geht positiv ins Derby am kommenden Wochenende. Aachen muss einfach den eigenen Rhythmus finden.

Fazit: Wichtiger Arbeitssieg nach Steigerung

Mit dem 3:0-Erfolg sichert sich Aachen die drei wichtigen Punkte und zeigt, dass das Team auch in schwierigen Phasen die Nerven behält und sich steigern kann. Besonders im dritten Satz überzeugen die Gastgeberinnen mit Spielfreude, Taktik und Einsatzwillen. Hamburg verkauft sich teuer und hält lange Zeit stark dagegen, muss sich am Ende jedoch der größeren Routine und Variabilität von Aachen geschlagen geben. Auch wenn die Gäste heute nichts Zählbares mitnehmen konnten, haben sie doch gezeigt, wie gut sie schon jetzt in der Liga angekommen sind und man wünscht ihnen in Aachen weiterhin viel Erfolg.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Vorbericht Hexenkessel heiß auf das Sonntagsduell Vorfreude auf einen heißen Sonntagnachmittag

Ladies in Black wollen mit ihren Fans gegen Hamburg wichtige Punkte für die Playoffs sichern

Aachen. Im Aachener Hexenkessel steigt am Sonntag um 16:00 Uhr das heiß erwartete Duell mit dem Aufsteiger ETV Hamburger Volksbank Volleys – und die Vorfreude bei Mannschaft und Fans ist riesig.

Alles ist angerichtet für einen emotionalen Volleyballnachmittag, der die Stimmung dieser Saison einmal mehr eindrucksvoll widerspiegeln dürfte.

Rückblick aufs Hinspiel

Im Hinspiel zeigte der ETV bereits, dass er nicht nur zum Lernen in dieser Liga ist. Der erste Satzgewinn der Hamburgerinnen gegen Aachen im dritten Satz war ein echter Achtungserfolg, der ihnen Respekt einbrachte – und die Aachenerinnen zugleich mahnte, den Aufsteiger keinen Moment zu unterschätzen. Der ETV spielte mutig, variabel und mit sichtbarer Begeisterung für die große Bühne der Bundesliga. Genau diese Energie wird der Aufsteiger auch in Aachen wieder auf das Feld bringen wollen.

Ladies in Black als Favorit

Auch wenn der ETV sich im Hinspiel teuer verkauft hat, gehen die Ladies in Black am Sonntag als klarer Favorit in die Begegnung. Die Aachenerinnen haben im heimischen Hexenkessel bereits mehrfach gezeigt, wie souverän sie auftreten können, wenn das Publikum hinter ihnen steht. Mit druckvollen Aufschlägen, einer stabilen Annahme und ihrem temporeichen Angriffsspiel möchten sie früh klare Verhältnisse schaffen. Die drei Punkte sind fest eingeplant und im Rennen um die bestmögliche Playoff-Platzierung absolut entscheidend.

Aufsteiger mit Mut, Aachen mit Feuer

Der ETV reist mit viel Mut und Entschlossenheit an. Als Aufsteiger haben sie nichts zu verlieren – und genau das macht sie gefährlich. Der junge Kader spielt frisch auf, sucht seine Chancen und zögert nicht, auch Favoriten zu fordern. Gleichzeitig brennen die Ladies darauf, das Spiel zu kontrollieren, im Block aggressiv zu arbeiten und mit langen Rallyes das Publikum immer wieder mitzunehmen. Trainerstab und Mannschaft wissen: Ein konzentrierter Auftritt lässt keine Zweifel, wem dieser Hexenkessel gehört.

Freude auf einen großen Volleyballnachmittag

Alles deutet auf ein intensives, stimmungsvolles und mitreißendes Heimspiel hin. Emotionen, Energie, Leidenschaft – der Sonntag verspricht all das, was den Aachener Volleyball so besonders macht. Die Fans sind heiß, die Mannschaft ist bereit, und der Hexenkessel wartet darauf, ein weiteres Kapitel Volleyballbegeisterung zu schreiben. Aachen ist bereit für ein Volleyballfest.

Stehplätze und wenige Sitzplätze noch verfügbar

Die Halle und die Abendkasse öffnen um 14:30 Uhr. Es sind noch Stehplatztickets und ganz wenige Sitzplätze verfügbar für Kurzentschlossene. Der Live-Stream auf dyn.sport startet um 15:40 Uhr.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Bildergalerie

Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 19 55
2 SSC Palmberg Schwerin 19 46
3 VfB Suhl LOTTO Thüringen 19 45
4 Dresdner SC 19 43
5 Ladies in Black Aachen 19 33
6 USC Münster 19 30
7 VC Wiesbaden 19 19
8 Schwarz-Weiß Erfurt 19 19
9 Skurios Volleys Borken 20 10
10 Binder Blaubären TSV Flacht 19 10
11 ETV Hamburger Volksbank Volleys 19 5