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0:3 Schwarz-Weiss Erfurt VS LiB Aachen

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Auswärtsspiel LiB Aachen vs Binder Blaubären Flacht So 01.03. | 16:00

#1 LiB Aachen : VC Wiesbaden

Nachbericht Wer nicht dabei war, hat was verpasst Fans und Ladies haben Grund zum Feiern mit HUMBA

Aachen gewinnt vor ausverkauftem Haus in fünf Sätzen

Aachen. Das 3:2 (24:26, 25:23, 19:25, 25:23, 15:12) auf der Anzeigetafel feiern die Ladies in Black mit ihren Fans ausgelassen mit der traditionellen Humba, nachdem zuvor ein echter Krimi auf dem Hallenboden des Hexenkessels sein Ende findet.

Beide Trainer sind schon vor dem Anpfiff sicher, dass es eine „enge Kiste“ werden wird. Schließlich ist es die erste Bewährungsprobe zweier Teams, die jeweils um ihre Libera und eine junge Mittelblockerin herum neu aufgebaut wurden.

Der erste Satz nimmt einen munteren Verlauf. Man bleibt ständig auf Augenhöhe. Der Satz geht in die Verlängerung, nachdem die Ladies ihre zwei Satzbälle nicht nutzen können und endet verdient mit 24:26. Wiesbaden hat die Nerven zunächst besser im Griff.

Der Seitenwechsel bewirkt Auftrieb bei den Aachenerinnen. Man führt lange Zeit und am Beginn der Crunchtime sogar mit 21:12. Kleine Aachener Nachlässigkeiten und konzentriertes Spiel der Wiesbadenerinnen lassen den Vorsprung schmelzen. Aachens Kapitänin Corinna Glaab verweist im Interview nach dem Spiel auf die noch zu sammelnden Erfahrungen besonders der jungen Spielerinnen. In den Phasen, in denen Wiesbaden sich zurückkämpft, haben „wir den Kopf zu sehr an. Wir haben uns in der Vorbereitung mehr auf uns fokussiert“ und „wir verstehen uns manchmal gar nicht und die Fans pushen uns immer weiter“. Das hat auf jeden Fall geholfen. 25:23 geht Satz 2 an Aachen.

Nach der etwas längeren Pause nutzen die Hessinnen den Schwung aus der Aufholjagd und machen Druck. Die Fehlerquote Aachens im Aufschlag wächst und Wiesbaden führt nun seinerseits recht konstant mit zwei, drei Punkten Unterschied. Das kostet zusätzlich Nerven bei den Ladies in Black und so geht das 19:25 auch in Ordnung. Wiesbaden hat den Punkt sicher.

Aachens Cheftrainerin ist nach dem Spiel stolz auf ihr Team und bezieht sich dabei besonders auf den vierten Satz: „Wir hatten da so ein, zwei schwierige Momente und kämpfen uns raus, um dann im Tiebreak noch mal aufzudrehen“, fasst sie diese Phase am Ende zusammen. „Der Kampfgeist stimmt und wir werden nächste Woche noch einiges zu tun haben“, sagt zu den spielerischen Details.

Besonders im zweiten Satz zeigt Tsvetelina Iliewa ihre Sprungkraft und den Varianten- Reichtum wie erwartet. Einen echten Sahnetag erwischt Celine Jebens, die sich ohnehin sehr auf den Auftakt mit dem VC Wiesbaden gefreut hat. Sie wird mit der goldenen MVP-Medaille geehrt. „Ich bin superstolz… das war eine starke Teamleistung, die jede, die aufs Feld gekommen ist, gezeigt hat. Die MVP-Medaille und der Sieg sind das Tüpfelchen auf dem I“, stellt sie unmittelbar nach Spiel fest.

Wertvollste Spielerin beim VC Wiesbaden wurde Kapitänin Rene Sain, die ihrem Team erneut Sicherheit verlieh und wie gewohnt überall da auftauchte, wo sie gebraucht wurde und helfen konnte.

Für die Ladies in Black geht die Reise am kommenden Samstag zum Allianz MTV nach Stuttgart und schon am darauffolgenden Wochenende fliegen die Bälle wieder im Aachener Hexenkessel. Der hochkarätige Gast heißt dann SSC Palmberg Schwerin. Es stehen also zwei schwere Partien im Kalender der Ladies in Black.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

Vorbericht Los geht’s mit einem spannenden Evergreen Wenn die Ladies in Black auf die Wiesbadenerinnen treffen, ist das immer spannend.

Ladies in Black starten zu Hause gegen den VC Wiesbaden

Aachen. Am kommenden Samstag hat das Warten um 17:15 Uhr ein lautes Ende. Wenn die Ladies in Black auf die Wiesbadenerinnen treffen, ist das immer spannend. Diesmal ist Sport1 live dabei und es gibt viele Vorzeichen für einen echten Krimiabend.

35 Mal trafen die Teams aus der Kaiserstadt und der hessischen Landeshauptstadt seit dem Aufstieg der Aachenerinnen aufeinander. 15 mal gingen die Ladies in Black als Siegerinnen vom Feld.

In der letzten Saison trafen sich beide Teams dreimal in der Hauptrunde. Dabei folgte auf ein auch für die Zuschauer nervenaufreibendes Fünf-Satz-Spiel im Dezember, aus dem Aachen als Sieger hervorging, eine herbe Niederlage im Januar. Da hatte Aachen im ersten Satz die Nase vorn bis in die Crunchtime des ersten Satzes und konnte fünf Satzbälle nicht nutzen. Aachen hat also eine Rechnung offen.

Celine Jebens steuerte in dieser Partie 31 Punkte zu Wiesbadens Sieg bei und freut sich nun als Aachener Diagonalangreiferin auf das Treffen mit ihrem ehemaligen Team ganz besonders.

Beide Teams haben einen großen Umbruch nach der vergangenen Saison absolviert. Tigin Yaglioglu hat den VC Wiesbaden um Rene Sain und Marlene Rieger aus dem Kader der Vorsaison herum neu formiert.  Auch Mareike Hindriksen hat den Ladies in Black eine Frischzellenkur verpasst und mit der Aachenerin Sophia Fallah und Libera Kacey Jost nur zwei Spielerinnen mit in die neue Saison genommen.

Im brandneuen VOLLEY Magazin sagt sie zur bevorstehenden Partie: „Der VCW bietet viele neue Gesichter auf, die in der Deutschen Bundesliga noch völlig unbekannt sind. Interessant finde ich die beiden spanischen Neuzugänge Jimena Fernandez Gayoso auf der Diagonalposition und die Außenangreiferin Cayetana Lopez Ray. Außerdem hat auch der VCW ein tolles Zuspieltalent aus den Niederlanden in der Mannschaft: Sanne Konijnenberg. Das sieht schon alles nach viel Qualität aus.“

Im Ticketshop sind noch einige wenige Sitzplatzkarten verfügbar. Das Spiel wird live im FreeTV auf Sport1 und auf Dyn.sport übertragen. Die Halle öffnet wegen des vorgezogenen Spielbeginns diesmal bereits um 15:45 Uhr.

Text: Ladies in Black Aachen// Olaf Lindner und Andreas Steindl
Foto: Ladies in Black Aachen// Andreas Steindl

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Tabelle

Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 17 49
2 VfB Suhl LOTTO Thüringen 17 42
3 SSC Palmberg Schwerin 17 40
4 Dresdner SC 17 37
5 USC Münster 17 30
6 Ladies in Black Aachen 18 30
7 VC Wiesbaden 17 19
8 Schwarz-Weiß Erfurt 17 19
9 Binder Blaubären TSV Flacht 17 7
10 Skurios Volleys Borken 18 7
11 ETV Hamburger Volksbank Volleys 18 5